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- 5.2.2012: Einsame Wanderung auf den Admonter Kaibling und auf's Sparafeld
- 5.2.2012: Wanderung auf die Tonion
- 5.2.2012: Orchideenwanderung auf den Lugauer
- 5.2.2012: Schneeschuhwanderung auf die Mödlingerhütte
- 20.1.2012: Wanderung auf die Hohe Veitsch
- 20.1.2012: Wanderung auf die Hochscheibenalm
- 20.1.2012: Wanderung auf den Eisenerzer Reichenstein
- 10.2.2010: Über den Wasserfallweg zur Hesshütte
- 10.2.2010: Im Wildnisgebiet Dürrenstein
Archive für Juli 2008
Mein bisher stärkstes Bergerlebnis!
23.7.2008 von Andrea.
Mein bisher stärkstes Bergerlebnis, machte nicht die Schwierigkeit einer Tour aus, sondern es war die Schönheit der Natur, die mich einfach überwältigte.
Im September 2007, hatten wir unsere Kirchechorproben wieder aufgenommen und ich sprach mit unserem Chorleiter Werner Tippelt, über verschieden schöne Bergwanderungen. Da erzählte er mir, von einem schönen Tal in der Nähe von Wildalpen. Mir war das Brunntal völlig unbekannt, aber da Werner so davon schwärmte, wollte ich mir das Ganze einmal selbst ansehen.
Am nächsten Tag, es war noch nebelig, aber es war einer dieser wunderbaren Herbstage zu erwarten, setzte ich meinen Hund ins Auto, schnappte mir meinen Fotoapparat und fuhr schön flott nach Wildalpen. Danach hielt ich nach der Abzweigung zum Brunntal Ausschau. Es gibt dort keinen Wegweiser, habe es aber dennoch rasch gefunden. Auto auf dem schönen Parkplatz abgestellt, Beni aus dem Auto gefischt und schon setzten wir uns an einem imposanten Forsthaus vorbei, in Bewegung.
Man muß sich nun vorstellen ich kannte diese Gegend überhaupt nicht, es hing dichter Nebel über dem Tal, ich sah nur den Brunnsee und den Wald der uns umgab. Einigemale hörte ich auch das Röhren der Hirsche, die zu dieser Zeit gerade in der Brunft waren. Beni interessierte sich auch sehr für die vielen Tierfährten und so kamen wir recht schnell voran. Ich war ca. schon eine Stunde unterwegs, als ich hoch oben die ersten Felsspitzen durch den Nebel erahnen konnte. Ich war schon zum Talschluß gelangt und wanderte die Forststraße noch bergauf, als sich plötzlich der Nebel lichtete und den Blick auf gewaltige Berge, deren Gipfel schon angeschneit waren, freigab.
Ich war von diesem Anblick einfach überwältigt! Ich hatte das Gefühl, gerade das achte Weltwunder entdeckt zu haben. Benjamin und ich standen ganz still und schauten und schauten. Nach einer Weile löste sich der Nebel auf und wir konnten das Brunntal in seiner ganzen Schönheit betrachten. Langsam machte ich mich wieder auf den Heimweg und beim Brunnsee hatte ich noch das Glück, einige schöne Fotos zu erhaschen . Ich setzte mich noch kurz auf ein Bankerl und lauschte dem Röhren der Hirsche, die sogar Mittags aktiv waren. Ich beschloß sofort, diese Wanderung in mein Programm aufzunehmen, weil dieses Naturjuwel möchte ich gerne vielen Menschen näher bringen!
am Brunnsee…..
Das, tauchte plötzlich aus dem Nebel auf !
Wieder zurück am Brunnsee…..
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Katze, Bär und Äffchen!
23.7.2008 von Andrea.
Was haben Katze, Bär und Äffchen gemeinsam? Das erfuhr ich am 26.8.07 bei einer geführten Murmeltierwanderung im Nationalpark Gesäuse.
Ich bin ein großer Gesäuse- und Naturfan, so habe ich mir bei einer Wanderung, etliche Prospekte über den Nationalpark Gesäuse mitgenommen. Da gab es sehr interessante, naturkundliche Wanderungen, die entweder von einem Berufsjäger oder von einem Nationalparkranger geführt werden. Ich habe mich für eine geführte Murmeltierwanderung angemeldet.
In Johnsbach angekommen, traf ich auf den Jäger, der uns führen sollte und auf einen Herrn, der auch an der Führung teilnahm. Der Jäger hatte noch seinen Freund dabei und so machten wir uns zu viert auf die Pirsch. Zuerst fuhren wir auf Forststraßen über die Almen, doch dann kamen wir zu einem unmarkierten Jagdsteig und los ging es. Gleich zu Beginn unserer Wanderung kreuzte ein Birkhahn unseren Weg, konnte ihn leider nicht fotografieren, da meine Anschleichkünste nicht ausreichend waren. Dann kamen wir zu dem Gebiet, wo unser Jäger eigentlich die Murmeltiere erwartete. Die hielten sich aber versteckt, weil ein Adler am Himmel seine Runden zog. So machten wir eine kleine Rast und warteten.
Es zeigten sich dafür viele Gämsen, die sehr dekorativ in den Felsen herumstanden und dann endlich war es so weit, wir erblickten Katze, Bär und Äffchen, wie die Mitglieder einer Murmeltierfamilie, heißen. Die Katze ist das weibliche Tier, der Bär das Männchen und als Äffchen werden die Jungtiere bezeichnet. Wir waren sehr angetan von diesen possierlichen Tierchen. Nach unserer Rast ging es noch höher zur nächsten Kolonie, wo wir auch einige Jungtiere sahen. Herrlich diesen Tieren beim Spielen und Herumtollen zusehen zu können. Wir haben es genossen!
Meine Fotos von den Murmeltieren sind zwar nicht so toll geworden, da ich ein zu schwaches Zoom habe, aber ich habe trotzdem fleißig die anderen Tiere und die herrliche Landschaft um uns herum fotografiert. Unser Revierjäger erklärte uns noch einige Besonderheiten der Murmeltiere und wir waren tief beeindruckt. Nachdem wir noch einen kleinen Gipfel erklommen hatten und uns daher noch ein schöner Ausblick auf die Bergwelt des Gesäuses vergönnt war, machten wir uns wieder an den Abstieg. Wir kamen noch an etlichen Gämsen und Murmeltieren vorbei, diese Wanderung, war wirklich ein einmaliges Naturerlebniss.
geführte Murmeltierwanderung im Gesäuse…
für die Gämse reichte mein Zoom….
auch mehrere Murmeltiere zeigten sich…
Streicheleinheiten für Aron, auf der Stadelfeldschneid…
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Vier lehrreiche Tage auf der Rax!
17.7.2008 von Andrea.
Am 27. 5. 2007 war es soweit, etwas nervös saß ich neben Rudolf Schneck, einem unserer Instruktoren, im Auto und wir fuhren Richtung Rax. Ich hatte nicht viel Ahnung was mich erwartet, beim Bergsteiggrundkurs, zu dem ich mich angemeldet hatte. Wir erreichten das Preiner Gscheid und warteten auf die anderen Instruktoren und Teilnehmer dieses Kurses, der von den Naturfreunden angeboten wurde. Bald war die Gruppe komplett und wir marschierten gemeinsam ca. 1Std. zum Waxriegelhaus. Dort wurde dann Quartier bezogen, wir wurden in Gruppen eingeteilt und dann ging es los.
Am ersten Tag war das Wetter ziemlich mieß und so gingen wir zu einigen Schneefeldern auf dem Hochplateau der Rax. Dort zeigte uns unser Instruktor wie man eine Sicherung baut, wenn ein Bergsteiger bei einer Gletscherüberschreitung in eine Spalte stürzen sollte. Wir waren beeindruckt, daß ein Pickel richtig in den Schnee eingegraben, dem Gewicht mehrerer Personen standhalten kann. Wir hängten uns zu dritt an ein Seil und versuchten im vollen Lauf den Pickel aus dem Schnee zu reißen, keine Chance. Das Ding hielt bombenfest. Danach machten wir auf einem riesigen Schneefeld noch Rutschversuche, hier wurde uns gezeigt, wie man im Falle eines Sturzes das Abrutschen auf einem Schneefeld verhindern oder zumindest bremsen kann. Die Sache war ziemlich steil und es hat mich Einiges an Überwindung gekostet, da auf dem Bauch liegend, runter zu rutschen und dabei zu versuchen in den Liegestütz zu kommen. Nachdem wir im Schneetreiben da oben herumgeturnt sind, machten wir uns an den Abstieg zum Waxriegelhaus, wo wir köstlich bekocht wurden.
Am nächsten Tag, ging es an die Einschulung im Gehen auf einem Klettersteig. Wir packten unsere schwere Ausrüstung in die Rucksäcke und dann ging es zum Preinerwandsteig. Habe ganz schön geschnauft, war in einer ziemlich sportlichen Gruppe eingeteilt, aber ich habe es auch bis zum Einstieg des Klettersteiges geschafft. Dann legten wir unter einigen Verrenckungen die Hüft- und Brustgurte an, es wurden uns die Verwendung der Karabiner erklärt und dann ging es aufwärts. Im kompakten Fels, habe ich mich sehr wohl gefühlt, es war toll zu klettern, der Steig ist nicht sehr schwierig, ich war fast traurig, als wir oben ankamen, ich wäre gerne noch länger herumgeklettert. Hat mir echt Spaß gemacht. Nach diesem kleinen Abenteuer kehrten wir in einer urigen Hütte ein, danach machten wir uns auf den Weg zu einer kleinen Felsspitze, wo wir Abseilmanöver übten. Das war auch recht lustig. Hatte eigentlich keine Angst, etwas ungut ist nur das Hinausklettern, bis man ordentlich in den Gurten sitzt und das Gewicht von den Beinen wegkommt und man richtig im Seil hängt. Ab diesem Moment ist das Abseilen recht einfach.
Am dritten Kurstag übten wir dann auf einem anderen Klettersteig, Seilmanöver. Es war immer herrlich die erschrockenen Gesichter anderer Wanderer zu sehen, die den Klettersteig ohne Ausrüstung gehen wollten, und uns dann in der vollen Klettermontur vor dem Einstieg stehen sahen. Wir beruhigten sie, indem wir ihnen erklärten, daß wir nur für Übungszwecke so massiv ausgrüstet sind. Haben uns gegenseitig gesichert, haben Seilkommandos kennengelernt und zum Abschluss haben wir noch versucht die verschiedensten Hacken ,”Friends” und Keile im Felsen zu verankern um Sicherungen zu bauen. War sehr interessant. Aber den “Eisenwarenladen” den man zu diesen Zweck mitschleppen muß hat auch ein ordentliches Gewicht. Nach dem Abstieg zur Hütte und einem feinen Nachtmahl gab es wie jeden Abend noch einen Vortrag zu wichtigen Themen, wie 1. Hilfe oder Orientierung. Wir hatten auch Kinder in diesem Kurs, die machten eine Nachtwanderung mit Fackeln, oder sie versuchten auf einer straff gespannten Leine zu balancieren. Die Kinder waren sichtlich begeistert von diesen ungewöhnlichen Aktivitäten.
Am vierten Tag gingen wir dann nochmals einen schönen Klettersteig, mit Eisenleitern und wir erreichten die Heukuppe, den höchsten Punkt der Rax. An wunderbar blühenden Enzian und Aurikel vorbei, stiegen wir über einen großen Umweg wieder zum Waxriegelhaus hinunter, wo wir etwas wehmütig unsere Leihausrüstung zurückgaben und uns ans Abschiednehmen machten. Wir hatten vier sehr lehrreiche Tage genossen, und ich denke, daß ich diesen Kurs vielleicht noch einmal absolvieren werde. Zumindest mein Interesse am Klettersteiggehen wurde geweckt und man bekam einen kleinen Einblick in die Welt des Bergsteigens. Und für 200€ für Kurs, Unterbringung und Leihausrüstung bekam man, so fand ich, Einiges geboten.
Mein herzlicher Dank gilt den Instruktoren, die uns wirklich viel beigebracht haben und auch sehr viel Verantwortung für die blutigen Anfänger übernehmen mußten, und an die tollen Wirtsleute des Waxriegelhauses, die für uns gekocht haben, wie in einem 4Sterne Lokal!
vor dem Einstieg in den Preinerwandsteig…
in voller Montur….
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Wanderung auf den Hochschwab
14.7.2008 von Andrea.
Wieder einmal, hatte der Alfred Hofecker eine schöne Naturfreundewanderung ausgeschrieben und ich war sofort Feuer und Flamme, den Hochschwab wollte ich schon lange besteigen. Also den Dienstplan gecheckt, und schon stand dieser Wanderung nichts mehr im Wege.
Am 24. 9. 06 haben sich die Wanderer beim Haus der Begegnung in Gaming eingefunden und dann fuhren wir gemeinsam nach Seewiesen, wo ein traumhaft schöner Gipfel auf uns wartete! So dachten wir zumindest.
In der Früh war es noch nebelig, doch bald schon gab der Nebel die Sicht auf die beeindruckenden Berge frei. Das Herbstlaub zeigte sich schon in seinen schönsten Farben und wir genossen den Weg zur damals noch abgebrannten Florlhütte in vollen Zügen. Nach einem kurzen Abstieg in die untere Dullwitz ging es wieder ziemlich steil zur Voitsthalerhütte hinauf, die Hütte ließen wir aber links liegen und wir gingen gleich weiter zur oberen Dullwitz, wo wir erstmals einen Blick auf den Hochschwabgipfel erhaschen konnten. Na, der stand ja noch recht mächtig vor uns!
Nach einer längeren Rast stiegen wir dann über den Graf-Meransteig immer höher, und da wurde das Wetter plötzlich nicht mehr so einladend. Es begann ein kräftiger kalter Wind zu blasen der immer heftiger wurde, so daß wir alle unsere Hauben und Fäustlinge aus den Rucksäcken kramten, und als wir dann das Schiestelhaus erreichten, verzichteten einige aus unsere Gruppe auf den Aufstieg zu Gipfel, weil der Wind wie verrückt pfiff. Ich hatte auch schon Bedenken, da noch Nebel über dem Gipfel aufzog und da bin ich immer ein wenig ängstlich. Aber dann entschloss ich mich doch mit unserer kleinen Gipfelsturmtruppe mitzuhalten.
Wir schafften den Aufstieg, nur leider war uns keine schöner Blick mehr ins Tal vergönnt, der Nebel hatte uns schon ziemlich eingeschlossen. So machten wir uns rasch an den Abstieg zum Schiestelhaus um uns dort ein wenig zu stärken und vor allem aufzuwärmen. Aber als ich das Schiestelhaus betrat, erlebte ich eine herbe Enttäuschung, überall türmten sich Rucksäcke und Wanderstöcke, dazwischen wuselten die Wanderer herum, es herrschte ein Treiben wie in einem Bienenstock. Die Gaststube hatte das Aussehen einer Eventbar, mit meiner so geliebten “Hüttengemütlichkeit”, hatte das leider gar nichts zu tun. So trank ich nur einen heißen Tee und dann ging es wieder hinaus in den Wind und in die Kälte.
Wir suchten uns zum Abstieg dann einen anderen Weg, der zwar etwas länger, aber dafür nicht so steil wie der Graf-Meransteig war und sicher erreichten wir vorbei an Latschen und Gämsen wieder die Voitsthalerhütte. Von dort stiegen wir nicht ab in die untere Dullwitz, sondern wir gingen über den Ochsensteig hoch in den Felsen entlang um dann den Abstieg über einen ehemaligen Reitsteig in Angriff zu nehmen. Nur war dieser alte Steig kaum zu finden und so kam es, daß wir diesen Weg ins Tal ziemlich direkt antraten. Zum Glück gab es genug Latschen zum anhalten, sonst wäre dieser Abschneider gefährlich geworden. Aber so erreichten alle ohne gröbere Ausrutscher den Talboden und die restliche Wanderung bis zum Parkplatz verlief problemlos. Total geschafft, aber glücklich über dieses beeindruckende Bergerlebnis fielen wir in unsere Autos und ab ging es nach Hause.
Aufstieg von Seewiesen auf den Hochschwab…
massiver Wind vorm Schiestelhaus…
das Schiestelhaus am Hochschwab…
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Auch in der Wachau läßt es sich herrlich wandern!
14.7.2008 von Andrea.
Am 23. 4. 2006 wurde von der Naturfreundeortsgruppe Gaming eine Wanderung in der Wachau ausgeschrieben. Da das für mich völlig neues Wanderterrain war, meldete ich mich bei unserem Wanderführer, Alfred Hofecker, gleich an.
Dann ging es in Fahrgemeinschaft nach Dürrenstein in der Wachau, wo sich die Parkplatzsuche (Wochenende, Marillenblüte usw) etwas schwierig gestaltete, aber bald hatten doch alle ein Plätzchen für ihren Boliden gefunden und es konnte los gehen. Wir marschierten quer durch die von Touristen gestürmten Gassen Dürrensteins und kurz darauf hatten wir den Vogelbergsteig erreicht.
Unter heftigem Geschnauffe gewannen wir rasch an Höhe und schon war die erste Aussichtsplattform erreicht! Von hier hat man einen wunderschönen Blick auf Dürrenstein und die Donau, wo auch noch sehr fotogen Ausflugsschiffe an der Schiffsanlegestelle anlegten. Wir konnten uns fast nicht satt sehen, an diesem schönen Bild. Dann ging es an Granitfelsen und Föhren weiter diesen etwas ausgesetzten Pfad entlang. (Menschen mit Höhenangst, sollten diesen Weg eher nicht gehen!). Als wir den höchsten Punkt erreicht hatten, machten sich auch unsere Mägen schon etwas lautstark bemerkbar und wir legten eine größere Pause ein.
Gut gestärkt wanderten wir weiter an wunderschönen Aussichtspunkten, mit Blick auf den Steig, auf die Donau und auch auf die malerisch gelegen Ruine von Dürrenstein, vorbei. Rundherum blühten schon die Obstbäume und die Buchen zeigten sich in ihrem saftigsten Grün, es war einfach herrlich.
Schon bald erreichten wir die Ruine Dürrenstein, die wir auch noch erkundeten und wir genossen den Blick hinunter zum Stift, mit seiner charakteristischen blauen Farbe. Dann war das letzte Stück des Weges auch noch geschafft und etwas müde fielen wir in unsere Autos und wie von selbst tauchte auch schon ein schöner Heuriger vor uns auf. Da wurden plötzlich alle wieder munter und es wurde kräftig zugelangt. So ging meine erste Wanderung in der Wachau zu Ende und ich hoffe, daß es mich noch öfters in dieses schöne Wandergebiet verschlägt!
die Wachau im Frühling…
Engelbert und Fred genießen die schöne Aussicht…
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Über den Rauhen Kamm
13.7.2008 von Andrea.
Am 20. 7. 2002, machte ich mit einigen Kollegen aus dem Krankenhaus Scheibbs eine herrliche Bergtour auf unseren Hausberg den Ötscher. Wir wählten natürlich die etwas sportlichere Variante und so entschieden wir uns für den Aufstieg über den Rauhen Kamm.
Sind zeitig in der Früh nach Lackenhof und dann weiter zum Forsthaus Raneck gedüst, um unsere Fahrzeuge abzustellen. Auf einer etwas langweiligen Forststraße konnten wir uns warmgehen, aber dann ging es an den steilen Anstieg. In kurzen Serpentinen die wie es schien kein Ende nehmen wollten, kämpften wir uns durch den Wald.
Da ich damals schon nicht gerade einer Gazelle glich, hatte ich ganz schöne Mühe mit meinen Kollegen Schritt zu halten. Dabei habe ich micht etwas überanstrengt und mir wurde plötzlich ein wenig übel, aber da wir ja alle “vom Fach” waren, konnte mir mit einem ordentlichen Schluck aus der Trinkflasche rasch geholfen werden.
Endlich war dann der Beginn des Rauhen Kammes erreicht! Der Blick auf die aufragenden Felsen ist schon etwas Respekt einflößend, aber ich hatte ja schon ein wenig Bergerfahrung und so machte ich mir keine allzu großen Sorgen.
Nur mein Rucksack führte ein Eigenleben, ich bin beim Wandern immer relativ schwer bepackt und so geschah es, daß ich durch das Gewicht meines Rucksackes das Gleichgewicht verlor und plötzlich mitten in den Latschen hockte!
Na das war eine Blamage! Zum Glück ist mir das nicht auf einer abschüssigen Stelle passiert. Also schnell wieder hochgerappelt und dann ging’s an die leichte Kletterei. Die machte dann sehr viel Spaß, obwohl man schon genau aufpassen muß, wo man hintritt, weil recht viel Platz hat man oft nicht, ausrutschen wäre da nicht so toll! Wir kletterten recht zügig und schon war der Ausstieg des Rauhen Kammes erreicht.
Schnell einen Eintrag ins Gipfelbuch der Ötschers, (das deswegen beim Rauhen Kamm aufbewahrt wird, damit sich nicht alle Lifttouristen einschreiben), und weiter ging es über einen gemächlichen Anstieg zum Gipfelkreuz. Stolz und glücklich ließen wir uns nieder und schon forderten die Bergdohlen einen Teil unserer Jause. Ich habe gerne mit ihnen geteilt, sie fraßen mir ja fast aus der Hand, und mir haben ein paar Kalorien weniger sicher nicht geschadet. Nachdem wir noch den wunderschönen Ausblick auf unsere Bergwelt genossen haben, machten wir uns an den Abstieg, der dann relativ schnell über die nicht besonders attraktive Trasse der Schipisten bewältigt war.
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Herzlich willkommen in meinem Wandertagebuch!
13.7.2008 von Andrea.
Das Wandern gehört schon lange zu meinen liebsten Hobbys und da gibt es auch das größere oder kleinere Abenteuer zu bestehen und davon möchte ich in meinem Blog berichten.
Ich bin Krankenschwester und daher vom Dienst her etwas gehandicapt, was Wanderbegleiter angeht, weil oft arbeitet man am Wochenende und es findet sich an den Wochentagen niemand der mit einem in die Berge gehen würde. So habe ich mich dann doch des Öfteren aufgerafft und bin alleine losgezogen. Wovon meine Eltern oft nicht so ganz begeistert waren. Einer meiner 1. “Alleingänge” führte mich auf den Tamischbachturm im Gesäuse, davon möchte ich gerne berichten:
Also am 28. 7. 2002 war es so weit, kein Bergkamerad in Sicht, wunderbares Wetter und ungeheure Lust endlich wieder etwas “Ordentliches” zu unternehmen.
Also habe ich mich um 5 00 auf die Socken gemacht und bin ins Gesäuse gefahren, ich liebe diese Landschaft und die Berge dort, denn dort gibt es keine Aufstiegshilfen, man muß sich die Gipfel wirklich selbst erkämpfen und es stören keine Lifttrassen und Seilbahnstützen den Blick auf die wilde Bergwelt.
Der Entschluss stand fest, heute geht es auf den Tamischbachturm, der ist 2035m hoch, also für mich schon ein großer Brocken. Beim Aufstieg hatte ich Glück und ich konnte wunderschöne Fotos von der Planspitze und der Hochtorgruppe machen, die sich im Rot der aufgehenden Sonne gerade aus dem Nebel lösten. Ich war von dem Anblick überwältigt. Dann ging es an den 2,5STd langen Aufstieg. Als ich endlich die Ennstalerhütte erreichte war ich überrascht von der exponierten Lage der Aussichtsterrasse, die wirkte wie ein Adlerhorst, man hat einfach einen traumhaft schönen Blick auf das ganze Gesäuse. Noch dazu lag im Tal noch der Nebel und die Gipfel wurden schon von der Sonne beschienen, außerdem schliefen die meisten Hüttengäste noch, es war ganz ruhig und ich genoss diese Stimmung in vollen Zügen.
Nach einer warmen Tasse Tee machte ich mich an den Aufstieg zum Gipfel, da ging es ziemlich steil durch die Latschen und es machte sich ein sehr kalter Wind bemerkbar, der rasch ziemlich unangenehm wurde. Da machte es sich bezahlt, daß ich auch im Hochsommer immer eine Haube mithabe. Am Gipfel angekommen mußte ich mich wirklich warm anziehen, den der Wind pfiff mir und den anderen Gipfelstürmern gehörig um die Ohren. Die Aussicht war einmalig, das ganze Ennstal lag mir zu Füßen, nur der Wind lies ein längeres Verweilen nicht zu.
So machte ich mich wieder auf den Abstieg zur Ennstalerhütte, wo ich mir noch ein feines Süppchen gönnte. Der Abstieg ins Tal gestaltete sich dann auch nicht sonderlich lustig, da meine Wanderschuhe nicht richtig paßten und mir dauernd das Blut in den Zehen abschnürten, ich habe wirklich jeden Schritt “genossen”, aber nach 2 Stunden erreichte ich doch Gstatterboden und ich blickte noch einmal zurück auf einen Berg, der zwar etwas unspektakulär aussieht, aber dennoch ein wunderschönes Bergerlebnis bietet.
Blick auf den großen Buchstein…
Am Gipfel des Tamischbachturms….
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