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Archive für 23.7.2008
Mein bisher stärkstes Bergerlebnis!
23.7.2008 von Andrea.
Mein bisher stärkstes Bergerlebnis, machte nicht die Schwierigkeit einer Tour aus, sondern es war die Schönheit der Natur, die mich einfach überwältigte.
Im September 2007, hatten wir unsere Kirchechorproben wieder aufgenommen und ich sprach mit unserem Chorleiter Werner Tippelt, über verschieden schöne Bergwanderungen. Da erzählte er mir, von einem schönen Tal in der Nähe von Wildalpen. Mir war das Brunntal völlig unbekannt, aber da Werner so davon schwärmte, wollte ich mir das Ganze einmal selbst ansehen.
Am nächsten Tag, es war noch nebelig, aber es war einer dieser wunderbaren Herbstage zu erwarten, setzte ich meinen Hund ins Auto, schnappte mir meinen Fotoapparat und fuhr schön flott nach Wildalpen. Danach hielt ich nach der Abzweigung zum Brunntal Ausschau. Es gibt dort keinen Wegweiser, habe es aber dennoch rasch gefunden. Auto auf dem schönen Parkplatz abgestellt, Beni aus dem Auto gefischt und schon setzten wir uns an einem imposanten Forsthaus vorbei, in Bewegung.
Man muß sich nun vorstellen ich kannte diese Gegend überhaupt nicht, es hing dichter Nebel über dem Tal, ich sah nur den Brunnsee und den Wald der uns umgab. Einigemale hörte ich auch das Röhren der Hirsche, die zu dieser Zeit gerade in der Brunft waren. Beni interessierte sich auch sehr für die vielen Tierfährten und so kamen wir recht schnell voran. Ich war ca. schon eine Stunde unterwegs, als ich hoch oben die ersten Felsspitzen durch den Nebel erahnen konnte. Ich war schon zum Talschluß gelangt und wanderte die Forststraße noch bergauf, als sich plötzlich der Nebel lichtete und den Blick auf gewaltige Berge, deren Gipfel schon angeschneit waren, freigab.
Ich war von diesem Anblick einfach überwältigt! Ich hatte das Gefühl, gerade das achte Weltwunder entdeckt zu haben. Benjamin und ich standen ganz still und schauten und schauten. Nach einer Weile löste sich der Nebel auf und wir konnten das Brunntal in seiner ganzen Schönheit betrachten. Langsam machte ich mich wieder auf den Heimweg und beim Brunnsee hatte ich noch das Glück, einige schöne Fotos zu erhaschen . Ich setzte mich noch kurz auf ein Bankerl und lauschte dem Röhren der Hirsche, die sogar Mittags aktiv waren. Ich beschloß sofort, diese Wanderung in mein Programm aufzunehmen, weil dieses Naturjuwel möchte ich gerne vielen Menschen näher bringen!
am Brunnsee…..
Das, tauchte plötzlich aus dem Nebel auf !
Wieder zurück am Brunnsee…..
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Katze, Bär und Äffchen!
23.7.2008 von Andrea.
Was haben Katze, Bär und Äffchen gemeinsam? Das erfuhr ich am 26.8.07 bei einer geführten Murmeltierwanderung im Nationalpark Gesäuse.
Ich bin ein großer Gesäuse- und Naturfan, so habe ich mir bei einer Wanderung, etliche Prospekte über den Nationalpark Gesäuse mitgenommen. Da gab es sehr interessante, naturkundliche Wanderungen, die entweder von einem Berufsjäger oder von einem Nationalparkranger geführt werden. Ich habe mich für eine geführte Murmeltierwanderung angemeldet.
In Johnsbach angekommen, traf ich auf den Jäger, der uns führen sollte und auf einen Herrn, der auch an der Führung teilnahm. Der Jäger hatte noch seinen Freund dabei und so machten wir uns zu viert auf die Pirsch. Zuerst fuhren wir auf Forststraßen über die Almen, doch dann kamen wir zu einem unmarkierten Jagdsteig und los ging es. Gleich zu Beginn unserer Wanderung kreuzte ein Birkhahn unseren Weg, konnte ihn leider nicht fotografieren, da meine Anschleichkünste nicht ausreichend waren. Dann kamen wir zu dem Gebiet, wo unser Jäger eigentlich die Murmeltiere erwartete. Die hielten sich aber versteckt, weil ein Adler am Himmel seine Runden zog. So machten wir eine kleine Rast und warteten.
Es zeigten sich dafür viele Gämsen, die sehr dekorativ in den Felsen herumstanden und dann endlich war es so weit, wir erblickten Katze, Bär und Äffchen, wie die Mitglieder einer Murmeltierfamilie, heißen. Die Katze ist das weibliche Tier, der Bär das Männchen und als Äffchen werden die Jungtiere bezeichnet. Wir waren sehr angetan von diesen possierlichen Tierchen. Nach unserer Rast ging es noch höher zur nächsten Kolonie, wo wir auch einige Jungtiere sahen. Herrlich diesen Tieren beim Spielen und Herumtollen zusehen zu können. Wir haben es genossen!
Meine Fotos von den Murmeltieren sind zwar nicht so toll geworden, da ich ein zu schwaches Zoom habe, aber ich habe trotzdem fleißig die anderen Tiere und die herrliche Landschaft um uns herum fotografiert. Unser Revierjäger erklärte uns noch einige Besonderheiten der Murmeltiere und wir waren tief beeindruckt. Nachdem wir noch einen kleinen Gipfel erklommen hatten und uns daher noch ein schöner Ausblick auf die Bergwelt des Gesäuses vergönnt war, machten wir uns wieder an den Abstieg. Wir kamen noch an etlichen Gämsen und Murmeltieren vorbei, diese Wanderung, war wirklich ein einmaliges Naturerlebniss.
geführte Murmeltierwanderung im Gesäuse…
für die Gämse reichte mein Zoom….
auch mehrere Murmeltiere zeigten sich…
Streicheleinheiten für Aron, auf der Stadelfeldschneid…
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