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Archive für März 2009
Vom Buchauer Sattel auf den Grabnerstein
18.3.2009 von Andrea.
Am 11. 8. 08 schlüpfte ich in meine neuen Wanderschuhe, packte meinen Hund ins Auto und traf mich kurz darauf mit meiner Freundin. Dann ging es ab ins Gesäuse, wo wir am Buchauer Sattel Halt machten und unsere Tour auf den Grabnerstein begannen.
Auf einem etwas steilen und stellenweise sehr rutschigen Steig ging es hinauf zur Grabneralm, die wir bald erreichten. Wir ließen uns bei der Grabnerhütte auf einem Bankerl nieder um eine kurze Rast zu machen und auf der Karte die umliegenden Berge zu identifizieren. Da kam der Hüttenwirt mit Frau und Tochter angefahren und wir staunten nicht schlecht, als wir die zwei schokoladebraunen Schönheiten erblickten. Eine Brasillianerin als Hüttenwirtin bekommt man auch nicht oft zu Gesicht.
Nach der kurzen Rast schnappten wir unsere Rucksäcke und machten uns an die Erstürmung des Grabnersteins. Ich war durch den letzten Nachtdienst noch etwas müde und das wirkte sich beim Gehen aus. Beim Überqueren einer Kuhweide trat ich in das tiefste Schlammloch, daß es weit und breit gab. Ich steckte bis zum Knie im Morast und mein funkelnagelneuer Bergschuh, sah aus wie ein Betonklotz! Zum Glück gab es eine Viehtränke in der Nähe und so konnte ich den ärgsten Schaden beheben.
Ohne weitere gröbere Probleme erreichten wir den Gipfel und waren beeindruckt von der herrlichen Aussicht, die sich uns bot. Vis a vis der Große Buchstein, im Tal liegt Admont und man sieht sogar den Gletscher des Dachsteins. Auch Beni tat sehr interessiert und benahm sich ausnahmsweise mal sehr brav. Wir rasteten ausgiebig, danach ging es mit Beni an der Leine (wegen der Gämsen) wieder hinunter zur Grabneralm, wo uns die Hüttenwirtin eine köstliche Kaspressknödelsuppe auftischte. Beim Hüttenwirt erkundigte ich mich gleich nach der besten Zeit für eine botanische Wanderung, da der Grabnerstein als “Blumenberg” sehr bekannt ist.
Nach der Stärkung führte uns Beni den Steig wieder hinunter ins Tal und wir ließen, das Gesäuse schweren Herzens hinter uns.
Benjamin genießt die Aussicht!
auf der Grabneralm…
wir zwei Bergkameraden…
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