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- 10.2.2010: Im Wildnisgebiet Dürrenstein
Im Wildnisgebiet Dürrenstein
Für den 3. 10. 09 war ich mit 2 Arbeitskolleginnen verabredet, wir trafen uns an der B25 und fuhren dann nach Maierhöfen wo wir von einem Mitarbeiter des Wildnisgebiets Dürrenstein schon empfangen wurden.
Nach und nach trafen noch weitere Interessierte ein und dann konnte es losgehen. Wir fuhren nach Holzhüttenboden, danach noch einige Forststraßenkilometer, bis wir zu einer schönen Hütte kamen, wo wir dann eine kleine Einführung in die Wanderung bekamen. Wir erfuhren viel, wie der Wald früher genutzt wurde, und wie das Wildnisgebiet am Dürrenstein entstand. Danach ging es ab in die Botanik.
Ich muß sagen, wir waren zwar nicht im richtigen Urwald, aber schon sehr nahe dran und man merkte schon, daß dieser Wald anders aussah, wie normale Wirtschaftswälder. Die Bäume standen häufig auf Stelzenwurzeln, es gab die verschiedensten Pilze, welche ich zum Teil noch nie gesehen hatte und auch viele Bäume die durch den Schneedruck, der in diesem Gebiet ja enorm ist, einen eigenartigen Säbelartigen Wuchs aufwiesen.
Den Höhepunkt dieser Tour stellte ein Baum dar, dessen Stamm fast wie eine Schnecke geformt war und sich dann doch noch hoch und stolz aufgerichtet hatte. Einfach unglaublich! Wir bestaunten dieses Wunder der Natur und lauschten aufmerksam den Ausführungen unseres Wanderführers. Wir sahen winzige Fichtenplänzchen, die auf Totholz keimten, Bäume die von Spechten für den Wohnungsbau genutzt wurden und erfuhren auch so Einiges über das Leben eines Ameisenstaates.
Wir waren alle fasziniert von den Zusammenhängen und verschiedenen Lebensformen in einem naturnahen Wald, so daß das sicher nicht mein letzter Besuch im Wildnisgebiet war!
mit Herrn Pekny hatten wir einen sehr kompetenten Führer durch die naturnahen Wälder des Wildnisgebietes
ein Prachtexemplar..
am Bärwiesboden, hier wurden treffenderweise die ersten Fotos einer Bärin mit ihren Jungen aufgenommen
im Märchenwald…
dieser Baum könnte viel erzählen…