Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Mein Wandertagebuch für Januar, 2012.
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- 5.2.2012: Einsame Wanderung auf den Admonter Kaibling und auf's Sparafeld
- 5.2.2012: Wanderung auf die Tonion
- 5.2.2012: Orchideenwanderung auf den Lugauer
- 5.2.2012: Schneeschuhwanderung auf die Mödlingerhütte
- 20.1.2012: Wanderung auf die Hohe Veitsch
- 20.1.2012: Wanderung auf die Hochscheibenalm
- 20.1.2012: Wanderung auf den Eisenerzer Reichenstein
- 10.2.2010: Über den Wasserfallweg zur Hesshütte
- 10.2.2010: Im Wildnisgebiet Dürrenstein
Archive für Januar 2012
Wanderung auf die Hohe Veitsch
20.1.2012 von Andrea.
Am 9. 6. 2010 trafen sich Maria, Karl und ich zu unserer 2. gemeinsamen Wanderung. Diesmal war die Hohe Veitsch unser Ziel. Karl war schon fleißig und hat sich eine tolle Route ausgedacht, die beträchtlich von dem von mir angenommenen Normalweg abwich. Auf der Sohlenalm angekommen, entschieden wir uns, die Veitsch über den Wildkamm zur erklimmen. Ich schnaufte ordentlich hinter den beiden Leichtgewichten her, aber irgendwie schaffte auch ich den fast Diretissimaanstieg auf den Wildkamm. Der Ausblick der sich uns bot, war einfach gewaltig und belohnte uns für den schweren Aufstieg. Nach einer leichten Kletterei vorbei an herrlichen Alpenblumen erreichten wir dann den Anstieg zur Veitsch. Und wieder ging es kräftig bergauf! Hier war der ganze Bergrücken von Clusiusprimeln übersäät und auch einige kleine Schneefelder gab es noch zu sehen. Bald kam das gewaltige Gipfelkreuz in Sicht und nach einem “Berg Heil” genoßen wir den schönen Rundblick auf die Berge rings um uns. Nach einer längeren Gipfelrast nahmen wir dann Steig hinunter zum Graf Meran Haus, wo wir uns ordentlich stärkten, um dann ziemlich steil über den Teufelsteig auf eine Alm abzusteigen und dann auf dem langen aber schönen Weg um die Veitsch herum wieder zum Parkplatz zu marschieren. War eine wunderschöne Tour, der Anstieg auf den Wildkamm, war für mich zwar sehr anstrengend, da ich leider zur Zeit einige Kilos zu viel mit mir herumschleppe, aber dafür war der Kalorienverbrauch sicher ganz ordentlich! Die herrliche Alpenflora hat uns aber reichlich für unsere Mühe belohnt und auch so manche “Tiefblicke” haben für einen leichten Adrenalinausstoß gesorgt! Somit war diese Wanderung sehr abwechslungsreich und hat uns sehr gut gefallen!
Almidylle!
nach einiger Strapaze, den Wildkamm erreicht!
herrlicher Clusius-Enzian
der ganze Hang war mit Clusiusprimel übersäät!
endlich mit Maria und Karl, den Gipfel erreicht!
die Hohe Veitsch in ihrer ganzen Pracht!
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Wanderung auf die Hochscheibenalm
20.1.2012 von Andrea.
Facebook ist zeitweise doch eine tolle Erfindung, habe einen neuen Bergkameraden gefunden, und am machten wir unsere erste kleine Tour zusammen. Gemeinsam mit meiner Freundin Maria und Benjamin haben wir Karl am Bahnhof in Kienberg getroffen und schon ging es los Richtung Gesäuse. Zum gegenseitigen Kennenlernen habe ich eine etwas kleinere Tour ausgewählt und so marschierten wir zügig Richtung Ennstaler Hütte, um dann später nach rechts zur Hochscheibenalm abzuzweigen. Benjamin zog wieder recht tüchtig, aber bergauf, war das ja ganz nett. Nach einem kleinen ungewollten Abstecher in die Botanik, (hätte doch vorher die Karte genauer studieren sollen) bei dem uns Karl beim Öffnen und Schließen der Weidegatter sehr behilflich war, erreichten wir die Hochscheibenalm, wo wir gleich von 2 neugierigen Pferden empfangen wurden. Bei einem gemütlichen Bankerl wurde dann Rast gemacht und die mitgebrachten Äpfel redlich mit den Pferden geteilt. Benjamin zeigte etwas Respekt vor den großen Vierbeinern und zog es vor, ihnen nicht allzu nahe zu kommen. Nach der Stärkung ging es noch ein Stück auf der Mountainbikestrecke weiter, bis sich uns ein herrlicher Blick auf die Planspitze und auf das Hochtor bot! Danach machten wir uns an den Abstieg nach Gsatterboden. Da es relativ warm war, fuhren wir noch zum Weidendom, wo es gleich einen Besucherzugang zur Enns gibt um Benjamin vor der Heimfahrt noch eine Abkühlung zu verschaffen. Auch Maria und ich planschten ein wenig im Wasser herum, danach zogen wir zum Bachwirt, um bei Eis und Kuchen den schönen Tage ausklingen zu lassen. Ich hoffe, daß wir drei, mit Benjamin vier, noch viele tolle Bergtouren zusammen erleben werden!
meine Wanderkollegen, sind stark motiviert!
wir wurden schon sehnsüchtig erwartet! (zumindest unsere Äpfel!)
Benjamin war die Sache nicht ganz geheuer!
die Almhütten der Hochscheibenalm, mit dem Gr. Buchstein im Hintergrund!
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Wanderung auf den Eisenerzer Reichenstein
20.1.2012 von Andrea.
Am 26. 6. 2010 hatte Alfred unser Wanderführer der Naturfreunde Gaming eine Tour auf den Eisenerzer Reichenstein ausgeschrieben, auf die ich mich schon sehr freute, da dieser Berg wieder einmal Neuland für mich war! Leider war das Wetter wie heuer schon so oft, nicht besonders gut. Wir entschlossen uns aber doch auf den Präbichel zu fahren und die Tour in Angriff zu nehmen. Immer wieder mischte sich blauer Himmel mit wilden Wolkenfetzen und gerade über dem Präbichel türmten sich ziemlich miese graue Wolken auf. Am Parkplatz angekommen war es aber trocken, es wehte nur ein kräfiter Wind, und so packten wir unsere Sachen zusammen und los ging es! Zuerst auf einer Forststraße bergauf, da saß gleich ein Murmeltier auf seinem “Feldherrenhügel” und betrachtete uns neugierig, danach ging es auf einem steinigen Steig der vom Nebel etwas rutschig war, hinauf zur “Stiege”. Der Wind und der Nebel pfiffen uns ordentlich um die Ohren, die vorderen Bergkameraden wurden von den Nebelschwaden fast verschluckt und wir waren alle froh, daß wir Hauben und warme Jacken eingepackt hatten. Wir erklommen vorsichtig die glitschigen Eisenleitern der “Stiege” und erreichten dann bald die Reichensteinhütte. Da war es nun gemütlich! Es gab ein feines Essen mit netter Bedienung, nur das Wetter wollte leider nicht besser werden. Nachdem wir alle wieder auf “Normaltemperatur” waren und uns gestärkt hatten, ging es wieder hinaus in den Nebel und in den eisigen Wind. Wir wollten weiter zum Gipfelkreuz, aber nach dem Fred am Gipfelgrat fast vom Wind verweht wurde, verzichteten wir auf den Gipfelsieg und machten uns gleich an den Abstieg. Nach kurzer Zeit zeigte sich der Wettergott aber dann doch gnädig, und gewährte uns einige atemberaubende Tiefblicke! Und nach und nach löste sich der Nebel auf und wir konnten den Erzberg unter uns sehen und die grünen Hänge des Reichensteins lösten sich aus den Nebelfetzen. Auch ein kurzer Blick auf den Gipfel wurde uns gewährt. So waren wir alle wieder mit dem Wetter versöhnt und genossen dann doch noch den Abstieg hinunter zum Präbichel.
Im Jahr darauf wiederholte ich die Tour im Alleingang und siehe da, das Wetter war mir hold, obwohl es stellenweise auch etwas nebelig und windig war, ich erreichte glücklich den Gipfel und konnte den traumhaften Ausblick genießen!
die Wandergruppe in Wind und Nebel!
es wurde uns doch noch ein grandioser Tiefblick gewährt!
der Eisenerzer Reichenstein!
vor dem Aufstieg zum Gipfel!
Blick zurück, zur urgemütlichen Reichensteinhütte!
endlich konnte ich die herrliche Aussicht genießen!
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