Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Naturfreundewanderungen.
- Benis Abenteuer (1)
- Familienwanderung (1)
- Nationalpark Gesäuse (1)
- Naturfreundewanderungen (6)
- Uncategorized (19)
- Wanderungen (14)
- 5.2.2012: Wanderung auf den Scheiblingstein in den Haller Mauern
- 5.2.2012: Einsame Wanderung auf den Admonter Kaibling und auf's Sparafeld
- 5.2.2012: Wanderung auf die Tonion
- 5.2.2012: Orchideenwanderung auf den Lugauer
- 5.2.2012: Schneeschuhwanderung auf die Mödlingerhütte
- 20.1.2012: Wanderung auf die Hohe Veitsch
- 20.1.2012: Wanderung auf die Hochscheibenalm
- 20.1.2012: Wanderung auf den Eisenerzer Reichenstein
- 10.2.2010: Über den Wasserfallweg zur Hesshütte
- 10.2.2010: Im Wildnisgebiet Dürrenstein
Archiv der Kategorie Naturfreundewanderungen
Wanderung auf den Eisenerzer Reichenstein
20.1.2012 von Andrea.
Am 26. 6. 2010 hatte Alfred unser Wanderführer der Naturfreunde Gaming eine Tour auf den Eisenerzer Reichenstein ausgeschrieben, auf die ich mich schon sehr freute, da dieser Berg wieder einmal Neuland für mich war! Leider war das Wetter wie heuer schon so oft, nicht besonders gut. Wir entschlossen uns aber doch auf den Präbichel zu fahren und die Tour in Angriff zu nehmen. Immer wieder mischte sich blauer Himmel mit wilden Wolkenfetzen und gerade über dem Präbichel türmten sich ziemlich miese graue Wolken auf. Am Parkplatz angekommen war es aber trocken, es wehte nur ein kräfiter Wind, und so packten wir unsere Sachen zusammen und los ging es! Zuerst auf einer Forststraße bergauf, da saß gleich ein Murmeltier auf seinem “Feldherrenhügel” und betrachtete uns neugierig, danach ging es auf einem steinigen Steig der vom Nebel etwas rutschig war, hinauf zur “Stiege”. Der Wind und der Nebel pfiffen uns ordentlich um die Ohren, die vorderen Bergkameraden wurden von den Nebelschwaden fast verschluckt und wir waren alle froh, daß wir Hauben und warme Jacken eingepackt hatten. Wir erklommen vorsichtig die glitschigen Eisenleitern der “Stiege” und erreichten dann bald die Reichensteinhütte. Da war es nun gemütlich! Es gab ein feines Essen mit netter Bedienung, nur das Wetter wollte leider nicht besser werden. Nachdem wir alle wieder auf “Normaltemperatur” waren und uns gestärkt hatten, ging es wieder hinaus in den Nebel und in den eisigen Wind. Wir wollten weiter zum Gipfelkreuz, aber nach dem Fred am Gipfelgrat fast vom Wind verweht wurde, verzichteten wir auf den Gipfelsieg und machten uns gleich an den Abstieg. Nach kurzer Zeit zeigte sich der Wettergott aber dann doch gnädig, und gewährte uns einige atemberaubende Tiefblicke! Und nach und nach löste sich der Nebel auf und wir konnten den Erzberg unter uns sehen und die grünen Hänge des Reichensteins lösten sich aus den Nebelfetzen. Auch ein kurzer Blick auf den Gipfel wurde uns gewährt. So waren wir alle wieder mit dem Wetter versöhnt und genossen dann doch noch den Abstieg hinunter zum Präbichel.
Im Jahr darauf wiederholte ich die Tour im Alleingang und siehe da, das Wetter war mir hold, obwohl es stellenweise auch etwas nebelig und windig war, ich erreichte glücklich den Gipfel und konnte den traumhaften Ausblick genießen!
die Wandergruppe in Wind und Nebel!
es wurde uns doch noch ein grandioser Tiefblick gewährt!
der Eisenerzer Reichenstein!
vor dem Aufstieg zum Gipfel!
Blick zurück, zur urgemütlichen Reichensteinhütte!
endlich konnte ich die herrliche Aussicht genießen!
Geschrieben in Naturfreundewanderungen | Keine Kommentare »
Naturfreundewanderung zur Voisthalerhütte
10.2.2010 von Andrea.
Für den 27. 9. 2009 hatte ich eine Wanderung im Hochschwabgebiet ausgeschrieben und der Wettergott hatte ein Einsehen mit uns und schickte uns herrliches Wanderwetter. Wir waren auch eine recht ansehnliche Truppe und in Fahrgemeinschaft ging es nach Seewiesen. Wir ergatterten noch einen Parkplatz und dann begann der lange Aufstieg.
Am Anfang marschierten wir schön eben dahin, danach begann der Hochwald und der Steig wurde etwas steiler. Bald erreichten wir die neue Florlhütte, da brach die Sonne durch den Nebel und bescherte uns erste Ausblicke auf die Felsen ringsum. Alle waren begeistert! Danach ging es weiter zum Franzosenkreuz, daß aber nicht mehr steht. Wir genossen den ersten Blick auf die Voisthalerhütte und den Abstieg in die untere Dullwitz, wo dann der steile Aufstieg durch die Voisthalergasse begann. Nach vielem Schwitzen und Schnaufen, erreichten wir die Hütte und wir machten eine ausgiebige Rast.
Danach ging es auf dem Ochsensteig weiter in Richtung Fölzsattel. Auf diesem Steig hatten wir einen wunderbaren Tiefblick, zum Glück hatte keiner unserer Wanderer Höhenangst. Wir erreichten den Fölzsattel und zweigten nach rechts zur Fölzalm ab. Nach ca. 30 min sahen wir schon die beiden Hütten und genehmigten uns noch eine längere Pause, bei Kaffee und Kuchen. Danach erklommen wir wieder den Fölzsattel und machten uns über den Reitsteig hinunter auf den Weg zur Florlhütte, wo wir noch einmal kurz einkehrten. Gut gesättigt, bewältigten wir dann den restlichen Abstieg und marschierten das lange Tal hinaus zum Parkplatz mit unseren Autos.
vor dem Abmarsch in Seewiesen
die letzten Meter vor der Voisthalerhütte
weiter geht’s über den Ochsensteig…
Rast auf der Fölzalm
Geschrieben in Naturfreundewanderungen | Keine Kommentare »
Meine Premiere als Wanderführerin
21.8.2008 von Andrea.
Nachdem ich das Grundmodul zur Wanderführerausbildung in Spital am Phyrn absolviert hatte, konnte ich mich jetzt Wanderführerin schimpfen und für die Naturfreunde ehrenamtlich führen. Schnell eine schöne und einfache Route ausgedacht und mit knapper Not noch in unserer Vereinszeitschrift ausgeschrieben.
Am 29. 9 07 war es dann endlich so weit, ich durfte meine erste Wandergruppe führen! Ziemlich nervös erwartete ich die kleine Schar (lauter erfahrene Wanderer), dabei auch Alfred, unser langgedienter Wanderführer bei unserer Naturfreundegruppe, was mich gleich noch etwas nervöser machte, aber wenigstens der Wettergott hatte ein Einsehen und schickte uns herrliches warmes Herbstwetter.
So fuhren wir zur “Schranke” um dort unserere Tour zu beginnen. Im flotten Tempo ging es an schönen Bauernhöfen vorbei hinunter nach Reinsberg und dann durch den Lueggraben hinauf zum Dienstbergsattel, wo wir eine kleine Pause machten. Wir genossen den Blick auf die Hügel rundherum mit dem schönen Herbstwald und den grossen Weideflächen. Dann ging es einen steilen Hohlweg hinauf zum Biobauernhof Hochschlag, wo wir zu Mittag kräftig zulangten. Bauernbratl mit Knödel, frischer Schafkäse, alles vom Feinsten. Nach dem guten Mahl, schleppten wir unsere vollen Bäuche den Runzelberg hinauf, wobei wir bei den Eisenskulpturen von Sclavinia, die an die Slawenkriege bei uns erinnern sollen, eine kurze Pause einlegten, um einige Fotos zu machen. Dann ging es weiter, den zum Glück nicht allzu steilen Berg hinauf, bis wir das Kreuz am Runzelberg erreichten.
Die Aussicht auf die Berge rundherum war wegen des klaren Wetters einfach wunderschön. Danach ging es zur Kapleralmkapelle, der wir auch einen kleinen Besuch abstatteten. Von dort konnten wir das Almhaus der Kapleralm schon sehen und wir kehrten noch einmal ein, um auch einige süße Schmankerl zu verkosten.
Ich spendierte zum Einstand eine Runde Schnaps und dann ging es weiter zum Bauernhof Kraxenberg, wo wir noch einmal einen herrlichen Blick auf den Ötscher hatten, um dann das letzte Stück hinunter zur “Schranke” hinter uns zu bringen.
Ich war nach der gelungenen Tour sehr erleichtert, ich habe meinen Weg ohne Probleme gefunden, es hat die Gehzeit gepaßt, und es war ein Glück daß wir so schönes Wetter hatten und das allen Mitwanderern die Runde gut gefallen hat. So habe ich meine Premiere als Wanderführerin gut überstanden!
unterwegs zum Runzelberg…
bei der Kapleralmkapelle…
Geschrieben in Naturfreundewanderungen | Keine Kommentare »
Vier lehrreiche Tage auf der Rax!
17.7.2008 von Andrea.
Am 27. 5. 2007 war es soweit, etwas nervös saß ich neben Rudolf Schneck, einem unserer Instruktoren, im Auto und wir fuhren Richtung Rax. Ich hatte nicht viel Ahnung was mich erwartet, beim Bergsteiggrundkurs, zu dem ich mich angemeldet hatte. Wir erreichten das Preiner Gscheid und warteten auf die anderen Instruktoren und Teilnehmer dieses Kurses, der von den Naturfreunden angeboten wurde. Bald war die Gruppe komplett und wir marschierten gemeinsam ca. 1Std. zum Waxriegelhaus. Dort wurde dann Quartier bezogen, wir wurden in Gruppen eingeteilt und dann ging es los.
Am ersten Tag war das Wetter ziemlich mieß und so gingen wir zu einigen Schneefeldern auf dem Hochplateau der Rax. Dort zeigte uns unser Instruktor wie man eine Sicherung baut, wenn ein Bergsteiger bei einer Gletscherüberschreitung in eine Spalte stürzen sollte. Wir waren beeindruckt, daß ein Pickel richtig in den Schnee eingegraben, dem Gewicht mehrerer Personen standhalten kann. Wir hängten uns zu dritt an ein Seil und versuchten im vollen Lauf den Pickel aus dem Schnee zu reißen, keine Chance. Das Ding hielt bombenfest. Danach machten wir auf einem riesigen Schneefeld noch Rutschversuche, hier wurde uns gezeigt, wie man im Falle eines Sturzes das Abrutschen auf einem Schneefeld verhindern oder zumindest bremsen kann. Die Sache war ziemlich steil und es hat mich Einiges an Überwindung gekostet, da auf dem Bauch liegend, runter zu rutschen und dabei zu versuchen in den Liegestütz zu kommen. Nachdem wir im Schneetreiben da oben herumgeturnt sind, machten wir uns an den Abstieg zum Waxriegelhaus, wo wir köstlich bekocht wurden.
Am nächsten Tag, ging es an die Einschulung im Gehen auf einem Klettersteig. Wir packten unsere schwere Ausrüstung in die Rucksäcke und dann ging es zum Preinerwandsteig. Habe ganz schön geschnauft, war in einer ziemlich sportlichen Gruppe eingeteilt, aber ich habe es auch bis zum Einstieg des Klettersteiges geschafft. Dann legten wir unter einigen Verrenckungen die Hüft- und Brustgurte an, es wurden uns die Verwendung der Karabiner erklärt und dann ging es aufwärts. Im kompakten Fels, habe ich mich sehr wohl gefühlt, es war toll zu klettern, der Steig ist nicht sehr schwierig, ich war fast traurig, als wir oben ankamen, ich wäre gerne noch länger herumgeklettert. Hat mir echt Spaß gemacht. Nach diesem kleinen Abenteuer kehrten wir in einer urigen Hütte ein, danach machten wir uns auf den Weg zu einer kleinen Felsspitze, wo wir Abseilmanöver übten. Das war auch recht lustig. Hatte eigentlich keine Angst, etwas ungut ist nur das Hinausklettern, bis man ordentlich in den Gurten sitzt und das Gewicht von den Beinen wegkommt und man richtig im Seil hängt. Ab diesem Moment ist das Abseilen recht einfach.
Am dritten Kurstag übten wir dann auf einem anderen Klettersteig, Seilmanöver. Es war immer herrlich die erschrockenen Gesichter anderer Wanderer zu sehen, die den Klettersteig ohne Ausrüstung gehen wollten, und uns dann in der vollen Klettermontur vor dem Einstieg stehen sahen. Wir beruhigten sie, indem wir ihnen erklärten, daß wir nur für Übungszwecke so massiv ausgrüstet sind. Haben uns gegenseitig gesichert, haben Seilkommandos kennengelernt und zum Abschluss haben wir noch versucht die verschiedensten Hacken ,”Friends” und Keile im Felsen zu verankern um Sicherungen zu bauen. War sehr interessant. Aber den “Eisenwarenladen” den man zu diesen Zweck mitschleppen muß hat auch ein ordentliches Gewicht. Nach dem Abstieg zur Hütte und einem feinen Nachtmahl gab es wie jeden Abend noch einen Vortrag zu wichtigen Themen, wie 1. Hilfe oder Orientierung. Wir hatten auch Kinder in diesem Kurs, die machten eine Nachtwanderung mit Fackeln, oder sie versuchten auf einer straff gespannten Leine zu balancieren. Die Kinder waren sichtlich begeistert von diesen ungewöhnlichen Aktivitäten.
Am vierten Tag gingen wir dann nochmals einen schönen Klettersteig, mit Eisenleitern und wir erreichten die Heukuppe, den höchsten Punkt der Rax. An wunderbar blühenden Enzian und Aurikel vorbei, stiegen wir über einen großen Umweg wieder zum Waxriegelhaus hinunter, wo wir etwas wehmütig unsere Leihausrüstung zurückgaben und uns ans Abschiednehmen machten. Wir hatten vier sehr lehrreiche Tage genossen, und ich denke, daß ich diesen Kurs vielleicht noch einmal absolvieren werde. Zumindest mein Interesse am Klettersteiggehen wurde geweckt und man bekam einen kleinen Einblick in die Welt des Bergsteigens. Und für 200€ für Kurs, Unterbringung und Leihausrüstung bekam man, so fand ich, Einiges geboten.
Mein herzlicher Dank gilt den Instruktoren, die uns wirklich viel beigebracht haben und auch sehr viel Verantwortung für die blutigen Anfänger übernehmen mußten, und an die tollen Wirtsleute des Waxriegelhauses, die für uns gekocht haben, wie in einem 4Sterne Lokal!
vor dem Einstieg in den Preinerwandsteig…
in voller Montur….
Geschrieben in Naturfreundewanderungen, Uncategorized | Keine Kommentare »
Wanderung auf den Hochschwab
14.7.2008 von Andrea.
Wieder einmal, hatte der Alfred Hofecker eine schöne Naturfreundewanderung ausgeschrieben und ich war sofort Feuer und Flamme, den Hochschwab wollte ich schon lange besteigen. Also den Dienstplan gecheckt, und schon stand dieser Wanderung nichts mehr im Wege.
Am 24. 9. 06 haben sich die Wanderer beim Haus der Begegnung in Gaming eingefunden und dann fuhren wir gemeinsam nach Seewiesen, wo ein traumhaft schöner Gipfel auf uns wartete! So dachten wir zumindest.
In der Früh war es noch nebelig, doch bald schon gab der Nebel die Sicht auf die beeindruckenden Berge frei. Das Herbstlaub zeigte sich schon in seinen schönsten Farben und wir genossen den Weg zur damals noch abgebrannten Florlhütte in vollen Zügen. Nach einem kurzen Abstieg in die untere Dullwitz ging es wieder ziemlich steil zur Voitsthalerhütte hinauf, die Hütte ließen wir aber links liegen und wir gingen gleich weiter zur oberen Dullwitz, wo wir erstmals einen Blick auf den Hochschwabgipfel erhaschen konnten. Na, der stand ja noch recht mächtig vor uns!
Nach einer längeren Rast stiegen wir dann über den Graf-Meransteig immer höher, und da wurde das Wetter plötzlich nicht mehr so einladend. Es begann ein kräftiger kalter Wind zu blasen der immer heftiger wurde, so daß wir alle unsere Hauben und Fäustlinge aus den Rucksäcken kramten, und als wir dann das Schiestelhaus erreichten, verzichteten einige aus unsere Gruppe auf den Aufstieg zu Gipfel, weil der Wind wie verrückt pfiff. Ich hatte auch schon Bedenken, da noch Nebel über dem Gipfel aufzog und da bin ich immer ein wenig ängstlich. Aber dann entschloss ich mich doch mit unserer kleinen Gipfelsturmtruppe mitzuhalten.
Wir schafften den Aufstieg, nur leider war uns keine schöner Blick mehr ins Tal vergönnt, der Nebel hatte uns schon ziemlich eingeschlossen. So machten wir uns rasch an den Abstieg zum Schiestelhaus um uns dort ein wenig zu stärken und vor allem aufzuwärmen. Aber als ich das Schiestelhaus betrat, erlebte ich eine herbe Enttäuschung, überall türmten sich Rucksäcke und Wanderstöcke, dazwischen wuselten die Wanderer herum, es herrschte ein Treiben wie in einem Bienenstock. Die Gaststube hatte das Aussehen einer Eventbar, mit meiner so geliebten “Hüttengemütlichkeit”, hatte das leider gar nichts zu tun. So trank ich nur einen heißen Tee und dann ging es wieder hinaus in den Wind und in die Kälte.
Wir suchten uns zum Abstieg dann einen anderen Weg, der zwar etwas länger, aber dafür nicht so steil wie der Graf-Meransteig war und sicher erreichten wir vorbei an Latschen und Gämsen wieder die Voitsthalerhütte. Von dort stiegen wir nicht ab in die untere Dullwitz, sondern wir gingen über den Ochsensteig hoch in den Felsen entlang um dann den Abstieg über einen ehemaligen Reitsteig in Angriff zu nehmen. Nur war dieser alte Steig kaum zu finden und so kam es, daß wir diesen Weg ins Tal ziemlich direkt antraten. Zum Glück gab es genug Latschen zum anhalten, sonst wäre dieser Abschneider gefährlich geworden. Aber so erreichten alle ohne gröbere Ausrutscher den Talboden und die restliche Wanderung bis zum Parkplatz verlief problemlos. Total geschafft, aber glücklich über dieses beeindruckende Bergerlebnis fielen wir in unsere Autos und ab ging es nach Hause.
Aufstieg von Seewiesen auf den Hochschwab…
massiver Wind vorm Schiestelhaus…
das Schiestelhaus am Hochschwab…
Geschrieben in Naturfreundewanderungen | Keine Kommentare »
Auch in der Wachau läßt es sich herrlich wandern!
14.7.2008 von Andrea.
Am 23. 4. 2006 wurde von der Naturfreundeortsgruppe Gaming eine Wanderung in der Wachau ausgeschrieben. Da das für mich völlig neues Wanderterrain war, meldete ich mich bei unserem Wanderführer, Alfred Hofecker, gleich an.
Dann ging es in Fahrgemeinschaft nach Dürrenstein in der Wachau, wo sich die Parkplatzsuche (Wochenende, Marillenblüte usw) etwas schwierig gestaltete, aber bald hatten doch alle ein Plätzchen für ihren Boliden gefunden und es konnte los gehen. Wir marschierten quer durch die von Touristen gestürmten Gassen Dürrensteins und kurz darauf hatten wir den Vogelbergsteig erreicht.
Unter heftigem Geschnauffe gewannen wir rasch an Höhe und schon war die erste Aussichtsplattform erreicht! Von hier hat man einen wunderschönen Blick auf Dürrenstein und die Donau, wo auch noch sehr fotogen Ausflugsschiffe an der Schiffsanlegestelle anlegten. Wir konnten uns fast nicht satt sehen, an diesem schönen Bild. Dann ging es an Granitfelsen und Föhren weiter diesen etwas ausgesetzten Pfad entlang. (Menschen mit Höhenangst, sollten diesen Weg eher nicht gehen!). Als wir den höchsten Punkt erreicht hatten, machten sich auch unsere Mägen schon etwas lautstark bemerkbar und wir legten eine größere Pause ein.
Gut gestärkt wanderten wir weiter an wunderschönen Aussichtspunkten, mit Blick auf den Steig, auf die Donau und auch auf die malerisch gelegen Ruine von Dürrenstein, vorbei. Rundherum blühten schon die Obstbäume und die Buchen zeigten sich in ihrem saftigsten Grün, es war einfach herrlich.
Schon bald erreichten wir die Ruine Dürrenstein, die wir auch noch erkundeten und wir genossen den Blick hinunter zum Stift, mit seiner charakteristischen blauen Farbe. Dann war das letzte Stück des Weges auch noch geschafft und etwas müde fielen wir in unsere Autos und wie von selbst tauchte auch schon ein schöner Heuriger vor uns auf. Da wurden plötzlich alle wieder munter und es wurde kräftig zugelangt. So ging meine erste Wanderung in der Wachau zu Ende und ich hoffe, daß es mich noch öfters in dieses schöne Wandergebiet verschlägt!
die Wachau im Frühling…
Engelbert und Fred genießen die schöne Aussicht…
Geschrieben in Naturfreundewanderungen | Keine Kommentare »








