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- 5.2.2012: Wanderung auf den Scheiblingstein in den Haller Mauern
- 5.2.2012: Einsame Wanderung auf den Admonter Kaibling und auf's Sparafeld
- 5.2.2012: Wanderung auf die Tonion
- 5.2.2012: Orchideenwanderung auf den Lugauer
- 5.2.2012: Schneeschuhwanderung auf die Mödlingerhütte
- 20.1.2012: Wanderung auf die Hohe Veitsch
- 20.1.2012: Wanderung auf die Hochscheibenalm
- 20.1.2012: Wanderung auf den Eisenerzer Reichenstein
- 10.2.2010: Über den Wasserfallweg zur Hesshütte
- 10.2.2010: Im Wildnisgebiet Dürrenstein
Archiv der Kategorie Uncategorized
Schneeschuhwanderung auf die Mödlingerhütte
5.2.2012 von Andrea.
Im Jänner 2011 überkam mich wieder mal die Sehnsucht nach den Gesäusebergen, ein traumhafter, wenn auch kalter Wintertag, die Schneeschuhe ins Auto geschmissen und nach Johnsbach gedüst.
Die -18 Grad, waren dann schon ein wenig heftig, aber spätestens nach dem Schneeschuhe anziehen und den ersten Höhenemetern, war die Kälte kein Problem mehr. Die Spur war sehr gut, man hätte fast mit normalen Bergschuhen gehen können, aber so stapfte ich schön langsam immer höher und bald hatte ich die ganze Pracht des Gr. Ödsteins vor mir. Danach noch ein schönes Stück durch den Wald und nach ca. 2.5Std. hatte ich die Mödlingerhütte erreicht, die von Weihnachten bis Mitte Jänner geöffnet hatte. Rein in die gute Stube, ein schönes Plätzchen mit Aussicht gesucht und eine gute heiße Suppe bestellt, die schmeckte dann so richtig herrlich! Ich plauderte ein wenig mit Wanderkollegen und schaute mir dann die Umgebung der Hütte im winterlichen weißen Kleid ein wenig genauer an. Dann war es Zeit wieder an den Abstieg zu denken.
Mit den Schneeschuhen konnte ich recht zügig bergab gehen und so erreichte ich noch vor Einbrechen der Dunkelheit Johnsbach, das bereits wieder im kalten Schatten lag, und müde und zufrieden ging es nach Hause!
der Admonter Reichenstein…
endlich Aussicht auf den großen Ödstein…
mein Ziel, die gemütliche Mödlingerhütte…
einfach wunderschöne Bergwelt…
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Wanderung auf die Hohe Veitsch
20.1.2012 von Andrea.
Am 9. 6. 2010 trafen sich Maria, Karl und ich zu unserer 2. gemeinsamen Wanderung. Diesmal war die Hohe Veitsch unser Ziel. Karl war schon fleißig und hat sich eine tolle Route ausgedacht, die beträchtlich von dem von mir angenommenen Normalweg abwich. Auf der Sohlenalm angekommen, entschieden wir uns, die Veitsch über den Wildkamm zur erklimmen. Ich schnaufte ordentlich hinter den beiden Leichtgewichten her, aber irgendwie schaffte auch ich den fast Diretissimaanstieg auf den Wildkamm. Der Ausblick der sich uns bot, war einfach gewaltig und belohnte uns für den schweren Aufstieg. Nach einer leichten Kletterei vorbei an herrlichen Alpenblumen erreichten wir dann den Anstieg zur Veitsch. Und wieder ging es kräftig bergauf! Hier war der ganze Bergrücken von Clusiusprimeln übersäät und auch einige kleine Schneefelder gab es noch zu sehen. Bald kam das gewaltige Gipfelkreuz in Sicht und nach einem “Berg Heil” genoßen wir den schönen Rundblick auf die Berge rings um uns. Nach einer längeren Gipfelrast nahmen wir dann Steig hinunter zum Graf Meran Haus, wo wir uns ordentlich stärkten, um dann ziemlich steil über den Teufelsteig auf eine Alm abzusteigen und dann auf dem langen aber schönen Weg um die Veitsch herum wieder zum Parkplatz zu marschieren. War eine wunderschöne Tour, der Anstieg auf den Wildkamm, war für mich zwar sehr anstrengend, da ich leider zur Zeit einige Kilos zu viel mit mir herumschleppe, aber dafür war der Kalorienverbrauch sicher ganz ordentlich! Die herrliche Alpenflora hat uns aber reichlich für unsere Mühe belohnt und auch so manche “Tiefblicke” haben für einen leichten Adrenalinausstoß gesorgt! Somit war diese Wanderung sehr abwechslungsreich und hat uns sehr gut gefallen!
Almidylle!
nach einiger Strapaze, den Wildkamm erreicht!
herrlicher Clusius-Enzian
der ganze Hang war mit Clusiusprimel übersäät!
endlich mit Maria und Karl, den Gipfel erreicht!
die Hohe Veitsch in ihrer ganzen Pracht!
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Wanderung auf die Hochscheibenalm
20.1.2012 von Andrea.
Facebook ist zeitweise doch eine tolle Erfindung, habe einen neuen Bergkameraden gefunden, und am machten wir unsere erste kleine Tour zusammen. Gemeinsam mit meiner Freundin Maria und Benjamin haben wir Karl am Bahnhof in Kienberg getroffen und schon ging es los Richtung Gesäuse. Zum gegenseitigen Kennenlernen habe ich eine etwas kleinere Tour ausgewählt und so marschierten wir zügig Richtung Ennstaler Hütte, um dann später nach rechts zur Hochscheibenalm abzuzweigen. Benjamin zog wieder recht tüchtig, aber bergauf, war das ja ganz nett. Nach einem kleinen ungewollten Abstecher in die Botanik, (hätte doch vorher die Karte genauer studieren sollen) bei dem uns Karl beim Öffnen und Schließen der Weidegatter sehr behilflich war, erreichten wir die Hochscheibenalm, wo wir gleich von 2 neugierigen Pferden empfangen wurden. Bei einem gemütlichen Bankerl wurde dann Rast gemacht und die mitgebrachten Äpfel redlich mit den Pferden geteilt. Benjamin zeigte etwas Respekt vor den großen Vierbeinern und zog es vor, ihnen nicht allzu nahe zu kommen. Nach der Stärkung ging es noch ein Stück auf der Mountainbikestrecke weiter, bis sich uns ein herrlicher Blick auf die Planspitze und auf das Hochtor bot! Danach machten wir uns an den Abstieg nach Gsatterboden. Da es relativ warm war, fuhren wir noch zum Weidendom, wo es gleich einen Besucherzugang zur Enns gibt um Benjamin vor der Heimfahrt noch eine Abkühlung zu verschaffen. Auch Maria und ich planschten ein wenig im Wasser herum, danach zogen wir zum Bachwirt, um bei Eis und Kuchen den schönen Tage ausklingen zu lassen. Ich hoffe, daß wir drei, mit Benjamin vier, noch viele tolle Bergtouren zusammen erleben werden!
meine Wanderkollegen, sind stark motiviert!
wir wurden schon sehnsüchtig erwartet! (zumindest unsere Äpfel!)
Benjamin war die Sache nicht ganz geheuer!
die Almhütten der Hochscheibenalm, mit dem Gr. Buchstein im Hintergrund!
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Über den Wasserfallweg zur Hesshütte
10.2.2010 von Andrea.
Ich hatte für den 4. 10. 09 meine letzte Wanderung ausgeschrieben, aber da sich außer meiner Freundin niemand angemeldet hatte, beschloss ich, die Gelegenheit beim Schopf zu packen und unsere Route etwas zu ändern.
Anstatt beim Kölbwirt zur Hesshütte aufzusteigen, nahmen wir das Ganze gleich über den bekannten Wasserfallweg in Angriff. Ich marschierte, da ich die Tour schon lange nicht mehr gegangen war, frisch fröhlich hinter ein paar jungen Wanderern her, bis die mich fragten, ob ich mich hier auskenne! Wir waren anscheinend einem Pfad der Holzarbeiter gefolgt, denn wir fanden uns in einem riesigen Holzschlag wieder, wo wir kreuz und quer über die Stämme kletterten. Dann erreichten wir aber den richtigen Weg und wir strebten dem zu dieser Zeit leider etwas mikrigen Wasserfall zu.
Bald begann dann der spannendste Teil des Weges, es gab einige seilgesicherte Kletterpassagen zu überwinden, was mir großen Spaß machte. Auch meine Freundin kam gut damit zu Recht und dann stiegen wir noch die steilen Eisenleitern empor, von denen man auch einen wunderbaren Tiefblick hat. Für Menschen mit Höhenangst, definitiv nicht geeignet! Aber wir hatten keine Probleme und marschierten ganz entspannt durch einen Lärchenwald, als auch schon die Hesshütte in Sicht kam. Einige letzte steile Meter und dann hatten wir es geschafft!
Die Kaspressknödel und die Suppe schmeckten köstlich, wir hatten aber in der Hütte Platz genommen, da draußen ein recht kalter Wind pfiff. Ein Gast bearbeitete die Steirische und wir genoßen unser Essen und die zünftige Musik. Doch bald mußten wir wieder aufbrechen und über die Almen zum Köberlwirt hinunter, da ich meiner Freundin auch diesen Weg zeigen wollte.
Vorbei an herrlichem Gebirgspanorama stapten wir 2,5 Std. hinunter nach Johnsbach wo wir im Ödsteinblick noch eine kleine Rast machten und uns dann mit dem Taxi wieder zu unserem Auto befördern ließen. So hatte auch meine letzte große Wanderung in diesem Jahr einen schönen Abschluß gefunden.
Aufstieg zum Wasserfall….
Über die Eisenleitern….
wunderschöne Alm, am Fuße des Hochtors…
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Im Wildnisgebiet Dürrenstein
10.2.2010 von Andrea.
Für den 3. 10. 09 war ich mit 2 Arbeitskolleginnen verabredet, wir trafen uns an der B25 und fuhren dann nach Maierhöfen wo wir von einem Mitarbeiter des Wildnisgebiets Dürrenstein schon empfangen wurden.
Nach und nach trafen noch weitere Interessierte ein und dann konnte es losgehen. Wir fuhren nach Holzhüttenboden, danach noch einige Forststraßenkilometer, bis wir zu einer schönen Hütte kamen, wo wir dann eine kleine Einführung in die Wanderung bekamen. Wir erfuhren viel, wie der Wald früher genutzt wurde, und wie das Wildnisgebiet am Dürrenstein entstand. Danach ging es ab in die Botanik.
Ich muß sagen, wir waren zwar nicht im richtigen Urwald, aber schon sehr nahe dran und man merkte schon, daß dieser Wald anders aussah, wie normale Wirtschaftswälder. Die Bäume standen häufig auf Stelzenwurzeln, es gab die verschiedensten Pilze, welche ich zum Teil noch nie gesehen hatte und auch viele Bäume die durch den Schneedruck, der in diesem Gebiet ja enorm ist, einen eigenartigen Säbelartigen Wuchs aufwiesen.
Den Höhepunkt dieser Tour stellte ein Baum dar, dessen Stamm fast wie eine Schnecke geformt war und sich dann doch noch hoch und stolz aufgerichtet hatte. Einfach unglaublich! Wir bestaunten dieses Wunder der Natur und lauschten aufmerksam den Ausführungen unseres Wanderführers. Wir sahen winzige Fichtenplänzchen, die auf Totholz keimten, Bäume die von Spechten für den Wohnungsbau genutzt wurden und erfuhren auch so Einiges über das Leben eines Ameisenstaates.
Wir waren alle fasziniert von den Zusammenhängen und verschiedenen Lebensformen in einem naturnahen Wald, so daß das sicher nicht mein letzter Besuch im Wildnisgebiet war!
mit Herrn Pekny hatten wir einen sehr kompetenten Führer durch die naturnahen Wälder des Wildnisgebietes
ein Prachtexemplar..
am Bärwiesboden, hier wurden treffenderweise die ersten Fotos einer Bärin mit ihren Jungen aufgenommen
im Märchenwald…
dieser Baum könnte viel erzählen…
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Unterwegs auf den Edelweißböden
10.2.2010 von Andrea.
Am 5. 7. gab es für mich ein freudiges Ereignis, die ausgeschriebene Wanderung von Alfred stand auf dem Programm, das Wetter war nichts so schlecht und wir waren eine nette Partie erlebnishungriger Wanderer.
Wir fuhren in Fahrgemeinschaft nach Hieflau, wo es ordentlich regnete, was uns ein wenig skeptisch werden ließ, aber als wir über den Präbichel fuhren, klarte es auf und wir hatten wieder Hoffnung auf einen schönen Tag.
Etwas steif von der langen Autofahrt setzten wir uns dann Richtung Leobnerhütte in Bewegung und das Wetter wurde immer angenehmer. Wir ließen den Hochturm links liegen und marschierten die lange Traverse über den Trenchtling auf die Edelweißwiesen zu. Und wirklich, was sich uns da an Gebirgsflora bot, war sagenhaft!
Edelweiß wie gesäät, Alpenastern, Kohlröschen, es war einfach ein Traum! Wir lagen überall auf dem Bauch herum und zückten unsere Kameras. Ein Botaniker, der an uns vorbeikam, machte uns auf eine besondere Art von Kohlröschen aufmerksam, die es anscheinend nur auf den Edelweißböden gibt, wir waren sehr beeindruckt.
Wir rasteten ausgiebig, betrachteten die wunderschönen Berge rings um uns und am Rückweg, sahen wir einige prächtige Gämsen und zwei Steinböcke, was mich ganz besonders freute. Nach einem langen Abstieg erreichten wir etwas müde, aber hochzufrieden über diese einmalig schöne Wanderung, ein nettes Gasthaus wo wir uns noch ein wenig verwöhnen ließen und dann ging es an den leider relativ langen Heimweg.
Mit dieser Tour hat uns Alfred einen traumhaft schönen Tag beschert!
unterwegs zu den Edelweißböden…
Am Ziel unserer Wandeung
noch ein Prachtexemplar…
Am langen Rückweg…
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Frühlingswanderung auf den Ötscher
10.2.2010 von Andrea.
Am 20. 5. 2009 wollte ich endlich wieder eine schöne Wanderung machen und auch meine neue Spiegelreflexkamera ausführen. So setzte ich Benjamin ins Auto und machte mich Richtung Lackenhof auf den Weg.
Im Weitental angekommen, sprang mein kleiner Freund gleich aufgeregt aus dem Auto und stürmte gleich los. Ich schnaufte halt ein bißchen langsamer hinter ihm her. Ich war erschrocken über das Ausmaß einer Lawine, die im Winter quer über die Schipiste niedergegangen ist und so stiegen wir langsam dem Schutzhaus entgegen. Hier waren noch einige Schneereste zu finden, was Benjamin sehr gelegen kam, um sich ein wenig abzukühlen.
Nach dem Schutzhaus begann eine wunderbare Alpenflora. Ich zückte meine Sony 350 und lag einige Zeit am Bauch um Enzian und “Petergstamm” ordentlich auf’s Bild zu bekommen. Auch die Clusius Primeln mit ihrem herrlichen Pink mischten sich in das dominierende Blau und Gelb der anderen Blumen. Das Wetter war herrlich und Beni sauste quietschvergnügt über die kleinen Felsen.
Am Gipfel angekommen mußte ich aber den kleinen Racker an die Leine nehmen, denn beim Gipfelkreuz gab es noch ein mächtiges Schneefeld und da hatte ich Angst, daß mir mein Hund abrutscht. So saßen wir einträchtig mit Jause und Leckerchen und betrachteten die schöne Bergwelt rings um uns. Ein netter Wanderer macht dann noch ein Foto von uns beiden, und dann stapften wir wieder hinunter zum Ötscherschutzhaus, wo ich mir noch einen Radler gönnte.
Der restliche Weg ins Tal war dann auch kein Problem, und mit einigen schönen Fotos auf der Speicherkarte kehrten wir nach Hause zurück.
Benjamin am Weg zum Ötschergipfel…
das Blau und Gelb von Enzian und “Petergstamm”…
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Rund um Weißenkirchen
10.2.2010 von Andrea.
Mitte April hatte ich einige Tage Urlaub, und die nützte ich, um wiede neue Wanderrouten zu entdecken. Heute sollte es was Besonderes sein und ich fuhr mit meinem Hund in die Wachau.
In Weißenkirchen angekommen machte ich mich auf die Suche nach dem markierten Wanderweg, denn ich mir ausgesucht hatte, und schon stapften wir über die Bahngleise und danach auf einer schönen Straße vorbei an schmucken Gasthäusern dem Ortsende von Weißenkirche zu. Wir marschierten durch die Weinberge und hatten einen wunderschönen Blick auf den Ort und auf die Donau. Außerdem war das Wetter schon sehr angenehm mild. Nach kurzem Studium meiner Wanderkarte, erreichten wir einen Hochwald, wo uns ein Reh über den Weg lief und trafen nach kurzer Zeit auf einen schönen Höhenweg, wo wir dann wieder Richtung Weißenkirchen wanderten.
Vorbei am Cholerakreuz ging es wieder hinein in den schönen Ort, wo blühende Sträucher und Kirschbäume unseren Weg säumten. Leider hatten die Marillenbäume schon verblüht, was mich ein wenig enttäuschte, aber man kann halt nicht Alles haben.
Bald erreichten wir wieder den Bahnhof von Weißenkirchen und vorbei an schön angelegten Gärten ging es wieder zur Hauptstraße, wo unser oranger Flitzer schon auf uns wartete. Beni durfte sich noch kurz an der Donau ein wenig abkühlen, danach machten wir uns zufrieden auf den Heimweg!
ein strahlend schöner Frühlingstag in Weißenkirchen!
durch die Weingärten….
Kirschenblüten….
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Schitour auf die Brachalm
10.2.2010 von Andrea.
Am 1. 4. 2009 rief mich einer meiner Fotogruppenkollegen an, ob ich nicht auf eine Schitour mitkommen möchte. Ich erkundigte mich genau, wo es hingeht, weil meine schifahrerischen Fähigkeiten sind etwas beschränkt, aber dann entschloss ich mich doch mitzufahren.
In Taschelbach angekommen, begann der Kampf mit den Sportgeräten, rein in die sperrigen Schischuhe, rauf auf die Schi, bis dann noch die Stöcke passen, das dauert alles seine Zeit, da beginne ich meist schon zu schwitzen.
Aber irgendwann war es doch geschafft und zu viert begannen wir den Aufstieg zur Brachalm. Beim bergaufwandern mit den Schiern habe ich ja kaum Probleme und wir kamen recht zügig voran. Bald erreichten wir die Brachalm, mit der verschneiten Hütte und dem Traumblick auf den Ötscher und auf die Gemeindealm. Wir verschnauften uns kurz, lösten die Steigfelle von den Schiern, und dann begann die gemächliche Abfahrt.
Doch als wir dann ein Stück durch den Wald mußten, hatte ich so meine Probleme. Ich landete einige Male im Tiefschnee und das Hochkommen mit den steifen Schischuhen und den Brettln an den Füßen, war kein Vergnügen. Fast im Tal angekommen war dann der Schnee von einer Eisschicht überzogen, die mich dann nochmals in den Tiefschnee beförderte. Irgendwie wären mir jetzt meine Schneeschuhe lieber gewesen, aber was solls, unter ziemlichen Gefluche, rappelte ich mich wieder auf und dann schafften wir noch den letzten Teil bis zum Auto.
Ich mußte mich zwar über meine Mißgeschicke ziemlich ärgern, aber es hat mir trotzdem viel Spaß gemacht, und ich hoffe, daß das nicht meine letzte Schitour war!
beim “Hechbaun”
mein Tourenkameraden
Blick auf den Ötscher!
Das Terzerhaus taucht gerade aus dem Nebel auf!
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Winterzauber auf der Kapleralm
10.2.2010 von Andrea.
Am 3. 1. 2009 merkte ich, heute wird ein traumhaft schöner Tag!
Es war kalt, alles war frisch angeschneit, es zogen noch Nebel durchs Tal, aber es zeigte sich auch schon ein blitzblauer Himmel.
Angezogen, Fotoapparat gesucht, Hund ins Auto gesetzt und schon ging’s los, hinauf auf die Kapleralm. Die Bäume dort oben waren vom Raureif überzogen, darauf lag noch frischer Schnee, es bot sich uns ein wunderbares Bild. Beni und ich stapften los, hinauf zum Runzelberg, von vielen Fotostops unterbrochen, danach ging es hinunter zum Gasthaus Hochschlag, wo wir uns kurz stärkten. Am Rückweg zur Kapleralm trafen wir etliche Familien mit Kindern, die ihre Rodeln dabei hatten und auch das herrliche Winterwetter genossen. Eine Schitourengeherin zog ihre Spur durch den frischen Schnee, und Benjamin konnte einfach nicht genug bekommen , vom Toben in dem kalten Element.
Bei strahlenden Sonnenschein erreichten wir wieder den Runzelberg und dann staubten wir durch den Schnee hinunter zum Almhaus. Dort angekommen stiegen wir wieder ins Auto und ich ließ im Gedanken diesen herrlichen Wintertag Revue passieren.
wunderbarer Rauhreif an den Bäumen..
Blick auf den Ötscher…
Winteridylle…
Beni genießt die Weite…
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