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- 5.2.2012: Einsame Wanderung auf den Admonter Kaibling und auf's Sparafeld
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- 5.2.2012: Orchideenwanderung auf den Lugauer
- 5.2.2012: Schneeschuhwanderung auf die Mödlingerhütte
- 20.1.2012: Wanderung auf die Hohe Veitsch
- 20.1.2012: Wanderung auf die Hochscheibenalm
- 20.1.2012: Wanderung auf den Eisenerzer Reichenstein
- 10.2.2010: Über den Wasserfallweg zur Hesshütte
- 10.2.2010: Im Wildnisgebiet Dürrenstein
Von Johnsbach zur Hesshütte
20.3.2009 von Andrea.
Meine letzte größere Tour im Jahr 2008 führte mich im Gesäuse von Johnsbach hinauf zum Sulzkarhund und danach weiter zur Hesshütte. Diese Tour unternahm ich alleine, nur in Begleitung meiner neuen Spiegelreflexkamera, die ich gründlich testen wollte.
Ich fuhr an einem wunderschönen Herbsttag ins Gesäuse nach Johnsbach um beim Gasthaus Kölblwirt mit dem Aufstieg zu beginnen. Ein schönes Stück durch den Wald bergauf und bald schon hatte ich ein beeindruckendes Gebirgspanorama vor mir.
Ein Teil des Weges war sehr morastig und rutschig, bin zum Glück nicht auf dem Hosenboden gelandet. Nach diesem unangenehmen Abschnitt gelangte ich aber auf eine wunderschöne Alm, die in der ersten Morgensonne vor mir lang. Eine Gämse zog langsam an einer der Hütten vorbei und die Lärchen erstrahlten in intensivem Gelb. Man merkte nun auch den Spätherbst, die einzelnen Wasserlachen waren schon von einer dünnen Eisschicht überzogen und das kurze Gras war von Raureif bedeckt. Vor mir ragte das Zinnödel auf und rechts davon sah ich die kleine Felsformation des Sulzkarhundes.
Am Weg zur Hesshütte befand sich die Abzweigung hinauf zum Sulzkarhund und ich wollte unbedingt noch diesen kleinen Abstecher machen. Nach einigen Metern Aufstieg traf ich auf ein ganzes Rudel Gämsen, die sich von mir nicht stören ließen, so konnte ich ein paar schöne Fotos machen. Nach dieser erfreulichen Begegnung waren auch die letzten paar Höhenmeter bald geschafft. Beim Sulzkarhund traf ich einen netten Wanderer, mit dem ich mich ein wenig unterhielt und machte dann eine ausgiebige Rast, um die wunderschöne Bergwelt in Ruhe zu betrachten.
Der Abstieg ging dann recht flott und in kurzer Zeit erreichte ich die Hesshütte. Dort ließ ich mich an einem sonnigen Platz nieder und holte mir eine dampfende Kaspressknödelsuppe. Die schmeckte einfach köstlich! Dazu einen Radler und ich fühlte mich rundum wohl. Nach dieser Stärkung ging ich zurück über die schöne Alm um dann wieder zu der “Schlammstrecke” zu gelangen. Hier wurde mein Gleichgewichtssinn hart auf die Probe gestellt, aber außer daß die Schuhe extrem schmutzig wurden, kam ich unbeschadet auf einem schönen Steig im Wald an.
Bei den letzten Felsen machte ich dann noch ein paar stimmungsvolle Fotos und schon begann der letzte Teil des Abstiegs hinunter zum Kölblwirt. Wohlbehalten erreichte ich mein Auto und zufrieden trat ich die Heimreise an.
Aufstieg vom Johnsbachtal….
der Herbst in seiner ganze Pracht….
Ankunft bei der Hesshütte…..
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Vom Bodenbauer zur Sonnschienalm
19.3.2009 von Andrea.
Am 10. 10. 08 herrschte noch immer wunderbares mildes Herbstwetter. So packte ich meinen Hund und meinen Rucksack ins Auto und wir fuhren die weite Strecke nach Aflenz und von dort weiter zum Gasthof Bodenbauer, der ein beliebter Ausgangspunkt für viele Wanderungen im Hochschwabgebiet ist.
Wir orientierten uns an den vielen Wegweisern und machten uns an den anstrengenden Anstieg hinauf zur Häuselalm. Wir wanderten im Nebel und das Röhren der Hirsche begleitete uns einige Zeit, doch plötzlich kam die Sonne heraus und die ersten Felszacken waren zu sehen. Auf der Häuselalm angekommen, trank ich nur schnell einen Tee und dann durfte Benjamin auf dem schönen übersichtlichen Steig endlich von der Leine.
Zu rechter Hand erblickten wir dann den wunderschönen Sackwiesensee und wir beschlossen den See zu umrunden. Ich konnte mich an dem herrlichen Panorama kaum satt sehen. Zu unserem Leidwesen war der Steig um den See, stellenweise sehr schmutzig. Benjamin sah aus, als hätte er eine Schlammpackung gemacht, was meinen kleinen Hund aber nicht weiter störte.
Nach dem Abstecher zum See suchten wir uns wieder den Weg zur Sonnschienalm, und bald tauchte die Silhouette des Ebensteins auf. Wir marschierten über schöne Almwiesen und erreichten die Sonnschienalmhütte, die aber schon geschlossen war. Beni und ich suchten uns bei einer nahe gelegenen Kapelle ein schönes Plätzchen und machten eine ausgiebige Rast. Danach packte ich meine Siebensachen wieder zusammen und wir machten uns auf den Rückweg zur Häuselalm. Auf dem Weg dorthin begann mein vierbeiniger Begleiter plötzlich ein wenig zu humpeln und an seiner Pfote zu lecken. Ich untersuchte seinen Vorderlauf und bemerkte eine kleine Abschürfung am Pfotenballen. Zum Glück hatte ich einen kleinen Hundestiefel mit und konnte die Verletzung versorgen. Beni fand die Beinbekleidung nicht so toll, aber bald sah er ein, daß er damit keine Schmerzen hatte und so trottete er tapfer neben mir her.
Auf der Häuselalm versorgte ich mich mit Speis und Trank und auch Beni wurde verköstigt. In der Nähe der Hütte fielen mir einige ungehobelte Typen auf, die abfällige Bemerkungen machten und nicht sehr vertrauenserweckend aussahen. Wir verließen die gemütliche Hütte und machten uns an den Abstieg, aber nach kurzer Zeit kam die Gruppe kahlgeschorener Männer hinter uns her und quatschte mich blöd an. Sie überlegten laut, ob sie der Hund wohl beißen würde usw. Ich muß gestehen, da hatte ich das erste Mal etwas Angst und ich war sehr froh, daß ich Benjamin bei mir hatte. Wenn er auch kein großer Hund ist, so ist er aber doch recht kräftig und kann ganz super knurren. Ich scherte mich nicht um die Männer und bald schon hatten sie uns überholt und ließen uns zum Glück unbehelligt. Erleichtert setzten wir unseren Weg fort und erfreuten uns noch an dem herrlichen Anblick, den die schöne Bergwelt uns bot.
Benis kleine Verletzung war nach etlichen Tagen Schonung Gott sei Dank schnell wieder verheilt.
der Sackwiesensee
der Abstieg von der Häuselalm zum Gasth. Bodenbauer
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Von der Tagles auf den Dürrenstein
19.3.2009 von Andrea.
Ende September 2008, hatte der Wettergott ein Einsehen und bescherte uns herrliches Herbstwetter. Eine Arbeitskollegin rief mich an, sie würde gerne ein Bergtour machen, ob ich nicht Lust hätte, mit ihr auf den Dürrenstein zu gehen.
Ich ließ mich nicht lange bitten, setzte Benjamin ins Auto und zu dritt rauschten wir nach Holzhüttenboden. Dort angekommen ließ ich meinen Hund los, er erschnüffelte vor uns den Steig und wir marschierten recht zügig hinter ihm her. Am Fuße des Scheiblingsteins kamen wir durch den Hochwald rasch voran und bald erreichten wir den steilen Steig hinauf zur Herrnalm. Da wurde es nun ein wenig schweißtreibend, aber nach einer halben Stunde hatten wir die schöne Alm erreicht. Wir nahmen eine kleine Abkürzung und gelangten nach kurzer Zeit zum schönsten Teil unserer Wanderung. Über Almwiesen mit wunderbarer Aussicht hinunter zum Obersee kamen wir zum letzten Anstieg vor dem Gipfel.
Mein kleiner Hund sauste vergnügt durch die Latschen und erreichte den Gipfel einige Minuten vor uns. Als auch wir ankamen, saß der kleine Racker schon neben den anderen Wanderern am Gipfel und wurde fleißig gefüttert. Der kleine Gipfelstürmer wurde gebührend bewundert und gelobt, denn kaum jemand traute dem kurzbeinigen Hund den weiten Weg auf den Dürrenstein zu.
Wir plauderten ein wenig mit den Bergkameraden, dann machten auch wir uns über unsere Gipfeljause her, an der Benjamin natürlich auch noch beteiligt wurde. Er erschrak manchmal über die Bergdohlen, die über unseren Köpfen kreisten um auch das eine oder andere Stück Brot oder Wurst zu ergattern. Nach einer Stunde Erholung machten wir uns wieder an den Abstieg zur Herrnalm.
Meine Freundin entdeckte noch eine Menge Preiselbeeren, die wir natürlich auch noch kosten mußten. Danach erreichten wir in flottem Tempo die Herrnalm, wo wir mit einigen netten Wanderern zusammentrafen. Nach einer weiteren Rast nahmen wir den steilen Abstieg ins Tal hinunter in Angriff. Wohlbehalten brachten wir drei den etwas rutschigen Steig hinter uns und danach ging es nur mehr im leichten Auf und Ab zu unserem Auto.
Müde aber zufrieden ringelte sich Beni gleich auf seiner Decke zusammen und wir sanken k.o. aber glücklich in die Autositze. Zu Hause angekommen sprachen wir noch lange über diese wunderschöne Bergtour.
Blick auf den Obersee..
Benjamin der kleine Gipfelstürmer
Elfie und Beni vor dem Abstieg ins Tal…
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Von Lunz nach Maierhöfen und retour
19.3.2009 von Andrea.
Am 9. 10. 09 gab es prächtiges Herbstwetter und so war wieder ein kleine Wanderung in Begleitung meines Hundes angesagt.
Wir fuhren nach Lunz, um am Seeparkplatz das Auto abzustellen und dann begannen wir mit der Umrundung des Sees. Habe einige wunderschöne Fotos vom herbstlichen Lunzersee gemacht, nur habe ich mit dem Horizont so manchmal meine Probleme, das heißt die Bilder sind etwas schief geraten. Leider bemerkte ich das erst am Computermonitor.
Wir erreichten bald das Ende des Sees und da sich mein Hund sehr brav benahm, durfte er den Weg zum “Durchlass” wo ein schönes Bauernhaus steht, frei laufen. In der Nähe des Hofes gibt es mehrere Wildfütterungen, was darauf schließen lässt, das im Haus Durchlass ein Jäger wohnt. Gerade dort mußte nun mein kleiner Schlingel einen Hasen aufstöbern, um ihn mit lautem Gekläff zu verfolgen. Ich kroch durch das dichte Unterholz um den Wahnsinnigen an die Leine zu bekommen, da ging der kleine Herr schon wieder auf der Forststraße spazieren. Ich schnappte ihn mir und die Hasenjagd hatte ein jähes Ende.
Zusammen stapften wir dann den schönen Steig zur Ois hinunter, wo sich Benjamin dann so richtig erfrischen konnte. Danach ging es wieder hinauf zum Maiszinken und weiter zum Gasthof Rehberg, wo ich mir eine köstliche Kürbissuppe kaufte. Nachdem auch Beni seine Leckerlis erhalten hatte, wanderten wir nochmals bergauf, durch den in allen Farben leuchtenden Wald, um entlang eines Grats und nach einem relativ steilen Abstieg, wieder zum Seeparkplatz zu gelangen.
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Gutenbrunn und Ysperklamm
19.3.2009 von Andrea.
Nach einigen anstrengenden Diensten habe ich endlich frei, aber das Wetter spielt wieder mal völlig verrückt. So schaue ich im Internet nach und siehe da, im Waldviertel lacht die Sonne. Hund ins Auto, Rucksack hinterher und schon brausen wir nach Gutenbrunn.
Dort angekommen scheint wirklich die Sonne und wir marschieren eine schöne Runde um den kleinen See. Wir bewundern die riesigen Granitblöcke, die für das Waldviertel so typisch sind und Benjamin schnüffelt an seiner ersten Wildschweinfährte.
Nach ca. 2 Std gemütlicher Erkundung kehren wir zum Gasthof “Seewolf” zurück, wo ich mir ein herrliches Wildragout einverleibe. Da wir noch viel Zeit haben, überlege ich mir noch eine weitere Tour. Da kommt mir die Ysperklamm in den Sinn. Die liegt ja auf dem Heimweg. So fahren wir zum Ausgangspunkt dieser herrlichen Klammwanderung und es kann losgehen.
Da fast keine anderen Wanderer unterwegs sind, lasse ich meinen Hund von der Leine und er genießt das Herumtollen zwischen den Felsen und Wasserbassins der Klamm. Mir läuft fast der Fotoapparat heiß, so viele schöne Motive gibt es abzulichten. Das satte Grün der Moospolster, das Wasser und der herbstlich verfärbte Buchenwald, bieten einfach ein traumhafte Kulisse. Wir marschieren und staunen, dann entdecke ich noch den “Druidenweg” der bis nach Gutenbrunn führt.
An diesem Tag habe ich leider nicht mehr so viel Zeit, diesen Weg auch noch zu erkunden, aber ich werde bald zurückkommen um diese Wanderung genauer zu recherchieren, damit ich sie in mein Repertoir der geführten Touren aufnehmen kann.
kleiner See in Gutenbrunn
in der Ysperklamm
Granitblöcke in der herbstlichen Klamm
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Vom Leckermoos auf die Schwarzalm
19.3.2009 von Andrea.
Am 19. 8. 08 wollte ich zusammen mit meinem Hund unsere nächste Umgebung wieder etwas genauer erkunden und so fuhr ich nach Göstling um vom Hochreith aus, das Hochmoor Leckermoos und die Schwarzalm zu besuchen.
Das Moor wurde zu dieser Zeit fast von Disteln überwuchert und man konnte viele Schmetterlinge sehen. Auf einer schönen Forststraße ging es dann Richtung Schwarzalm. Aber bald schon war dieser bequeme Anstieg zu Ende und wir kamen zum sogenannten “Knieschnacklersteig” auf dem ich bergauf ganz schön ins Schwitzen kam.
Wir erreichten aber dennoch den Grat und hatten erstmals einen schönen Blick auf den Dürrenstein. Danach wandelt sich das Landschaftsbild und auf einer wunderbaren Almwiese konnten wir entspannt weiterwandern. Wir kamen an einer schönen Jagdhütte und an vielen Wiedetieren vorbei. Bei einem Hochstand machten wir unsere 1. Rast und danach ging es auf einem abwechslungsreichen Steig weiter zur Schwarzalm, die wir nach ca. einer 3/4 Std. erreichten.
Ich unterhielt mich mit den jungen Halterleuten, trank meinen Radler, derweilen hatte mein Hund mit den freilaufenden Ziegen so seine Probleme, denn die waren mehr an ihm interessiert, als ihm lieb war. So suchte er Schutz bei mir und unter dem Tisch, aber die Ziegen ließen ihm auch dort keine Ruhe. So bezahlte ich und suchte mir auf dem Rückweg ein besseres Plätzchen, um auch meinem kleinen Begleiter seine wohlverdiente Pause zu gönnen.
Nachdem wir beide wieder gestärkt waren, machten wir uns auf den Weg zu den schönen Wiesenböden, wo wir noch einmal kurz in der Nähe der Jagdhütte rasteten. Danach ließ ich Beni von der Leine und wir begannen den steilen Abstieg hinunter zum Moor. Im Leckermoos angekommen vollendeten wir die Runde um das Moor und statteten dem kleinen “Moorauge” noch einen Besuch ab.
Beni vor dem Moorauge im Leckermoos
Auf den Wiesenböden
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Von der Eisenerzer Ramsau auf das Wildfeld und den Stadelstein
19.3.2009 von Andrea.
Für den 18. 8. 08 war wieder perfektes Wanderwetter angesagt. So suchte ich in einem meiner zahlreichen Wanderführer nach einem geeigneten Ziel. Meine Wahl fiel auf den Stadelstein in den Eisenerzer Alpen, den ich noch nicht kannte.
Schnell meine Freundin aktiviert, denn so ganz alleine mochte ich diese lange Tour doch nicht machen und wir fuhren zusammen nach Eisenerz. In der Ramsau angekommen machten wir uns an den Aufstieg zur Teichalm. Nach einem ziemlich anstrengenden Stück Waldweg, daß auch noch durch Waldarbeiten und Windwürfe erschwert wurde, klangen uns bei der Ankunft auf der Teichalm, Harmonikaklänge entgegen. Ein Bewohner der gemütlichen kleinen Hütte spielte ein morgendliches Ständchen auf seiner Steirischen. Da ließen wir uns gleich nieder, rasteten und sprachen mit den Halterleuten.
Doch bald brachen wir wieder auf, Richtung Wildfeld. Wir trafen noch einen netten Wanderer und gemeinsam erklommen wir den steilen Pfad hinauf zum Gipfel. Wollte diese Tour gerne in mein Programm aufnehmen, aber angesichts der abschüssigen Wiesenhänge und des schmalen Steiges mußte ich diesen Weg als absturzgefährdet einstufen. Somit ist für mich dieser Steig, für eine geführte Wanderung zu gefährlich.
Wir beobachteten einige Murmeltiere und Gämsen (da war ich recht froh, meinen Hund nicht dabeizuhaben) und erreichten bald darauf das kleine Gipfelkreuz des Wildfelds. Wir zückten die Fotoapparate um die vielen schönen Blumen und die tolle Aussicht auf Bilder zu bannen, danach ging es weiter auf einem schönen Steig über einen Wiesensattel hinüber zum Stadelstein. Auf einem felsigen Anstieg erreichten wir dann diesen Gipfel und bewunderten den herrlichen Bick zum Erzberg, der mit seinen zahlreichen Rotnuancen einen schönen Kontrast zu den anderen Bergen bildete.
Nach einer ausgiebigen Rast machten wir uns an den gnadenlos steilen Abstieg zum Ochsenboden, wo sich wirklich eine Menge brauner Kühe tummelte und auf einem schönen Steig erreichten wir dann die Hochalm, deren urige Hütte von einem ausgesprochenen Witzbold bevölkert wird. Leider war er gerade nicht anwesend. Das Klo ist z. B. mit einer Alarmanlage ausgestattet, und es gibt rund um die Hütte viele kuriose Schnitzereien und präparierte Tiere zu sehen.
Nachdem wir den Ausblick hinüber zum Kaiserschild, der mächtig vor uns aufragte noch genossen, ging es die letzte halbe Stunde zum Parkplatz hinunter und wir hatten wieder eine herrliche Tour absolviert.
Aufstieg zum Wildfeld…
am Wildfeld
Der Stadelstein mit Blick auf den Erzberg
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Vom Buchauer Sattel auf den Grabnerstein
18.3.2009 von Andrea.
Am 11. 8. 08 schlüpfte ich in meine neuen Wanderschuhe, packte meinen Hund ins Auto und traf mich kurz darauf mit meiner Freundin. Dann ging es ab ins Gesäuse, wo wir am Buchauer Sattel Halt machten und unsere Tour auf den Grabnerstein begannen.
Auf einem etwas steilen und stellenweise sehr rutschigen Steig ging es hinauf zur Grabneralm, die wir bald erreichten. Wir ließen uns bei der Grabnerhütte auf einem Bankerl nieder um eine kurze Rast zu machen und auf der Karte die umliegenden Berge zu identifizieren. Da kam der Hüttenwirt mit Frau und Tochter angefahren und wir staunten nicht schlecht, als wir die zwei schokoladebraunen Schönheiten erblickten. Eine Brasillianerin als Hüttenwirtin bekommt man auch nicht oft zu Gesicht.
Nach der kurzen Rast schnappten wir unsere Rucksäcke und machten uns an die Erstürmung des Grabnersteins. Ich war durch den letzten Nachtdienst noch etwas müde und das wirkte sich beim Gehen aus. Beim Überqueren einer Kuhweide trat ich in das tiefste Schlammloch, daß es weit und breit gab. Ich steckte bis zum Knie im Morast und mein funkelnagelneuer Bergschuh, sah aus wie ein Betonklotz! Zum Glück gab es eine Viehtränke in der Nähe und so konnte ich den ärgsten Schaden beheben.
Ohne weitere gröbere Probleme erreichten wir den Gipfel und waren beeindruckt von der herrlichen Aussicht, die sich uns bot. Vis a vis der Große Buchstein, im Tal liegt Admont und man sieht sogar den Gletscher des Dachsteins. Auch Beni tat sehr interessiert und benahm sich ausnahmsweise mal sehr brav. Wir rasteten ausgiebig, danach ging es mit Beni an der Leine (wegen der Gämsen) wieder hinunter zur Grabneralm, wo uns die Hüttenwirtin eine köstliche Kaspressknödelsuppe auftischte. Beim Hüttenwirt erkundigte ich mich gleich nach der besten Zeit für eine botanische Wanderung, da der Grabnerstein als “Blumenberg” sehr bekannt ist.
Nach der Stärkung führte uns Beni den Steig wieder hinunter ins Tal und wir ließen, das Gesäuse schweren Herzens hinter uns.
Benjamin genießt die Aussicht!
auf der Grabneralm…
wir zwei Bergkameraden…
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Durchs “Paradiesgartl”
22.8.2008 von Andrea.
Habe im März 2008 durch Zufall auf der Kapleralm, bei einem Spaziergang mit meinem Hund eine nette Dame getroffen, die wie ich, auch total gerne in der Natur unterwegs ist. Da sie Pensionistin ist, und schon große Kinder hat, bleibt ihr viel Zeit für Wanderungen und Bergtouren. Wir tauschten unsere Telefonnummern aus und daraus entwickelte sich eine tolle Freundschaft. Haben schon viele gemeinsame Touren gemacht und ihr großes Repertoir an absolvierten Wanderungen, hat mir auch meine Recherchen für künftige geführte Wanderungen sehr erleichtert.
Ich habe mir einen Wanderführer vom Tippelt Werner hergenommen und mir eine Tour ausgesucht, die meine Freundin noch nicht kannte, dann haben wir uns verabredet und am 27. 4. 08 machten wir uns auf den Weg durch das “Paradiesgartl”, wie es in dem Wanderführer bezeichnet wurde.
Wir fuhren gemeinsam nach Ybbsitz und wanderten durch ein Blütenmeer von Löwenzahn und Mostbirnbäumen hinunter ins Urltal, um dann vorbei an stolzen Bauernhöfen zur nächsten Hügelkette, an der ein Weitwanderweg vorbeiführt, aufzusteigen. Wir waren überwältigt von der lieblichen Landschaft und dem schönen Blick auf unsere Hausberge, der sich uns bot.
Immer am Kamm entlang, marschierten wir weiter bis St. Leonhard, einem schönen Wallfahrtsort, von dort weg begann für mich der ungemütlichste Teil der Wanderung, denn wir mußten nun ein Stück auf der Straße gehen und mit meinem freiheitsliebenden Hund an der Leine hatte ich alle Hände voll zu tun, um ihn am Straßenrand zu halten. Doch bald erreichten wir den den Wiesberg, den wir über eine steile Wiese erklommen und da konnte ich Beni endlich wieder frei laufen lassen. Wir machten bei dem mächtigen Gipfelkreuz Rast und erfreuten uns an dem herrlich warmen Wetter und den schönen Rundblick.
Danach ging es querfeldein nach St. Ägydi wo wir die winzige Kirche besuchten und danach wieder hinunter zur Url, wo sich Benjamin ein ausgiebiges Bad im klarem Wasser des Baches gönnte. Den letzten Teil dieser schönen Wanderung mußten wir zwar auf Asphaltstraßen absolvieren, aber die blühenden Bäume entschädigten uns für den “Asphalthatscher”. Nach dem letzten Anstieg setzten wir uns auf ein Bankerl hoch über Ybbsitz und ließen den Blick auf den Prochenberg und auf den schönen Ort auf uns wirken. Die letzten Meter bis zum Auto waren dann auch schnell geschafft und müde aber glücklich fuhren wir gemeinsam nach Hause.
Frühling im Mostviertel….
St. Leonhard am Wald…
diese Landschaft trägt den Namen “Paradiesgarterl” zurecht!
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Meine Premiere als Wanderführerin
21.8.2008 von Andrea.
Nachdem ich das Grundmodul zur Wanderführerausbildung in Spital am Phyrn absolviert hatte, konnte ich mich jetzt Wanderführerin schimpfen und für die Naturfreunde ehrenamtlich führen. Schnell eine schöne und einfache Route ausgedacht und mit knapper Not noch in unserer Vereinszeitschrift ausgeschrieben.
Am 29. 9 07 war es dann endlich so weit, ich durfte meine erste Wandergruppe führen! Ziemlich nervös erwartete ich die kleine Schar (lauter erfahrene Wanderer), dabei auch Alfred, unser langgedienter Wanderführer bei unserer Naturfreundegruppe, was mich gleich noch etwas nervöser machte, aber wenigstens der Wettergott hatte ein Einsehen und schickte uns herrliches warmes Herbstwetter.
So fuhren wir zur “Schranke” um dort unserere Tour zu beginnen. Im flotten Tempo ging es an schönen Bauernhöfen vorbei hinunter nach Reinsberg und dann durch den Lueggraben hinauf zum Dienstbergsattel, wo wir eine kleine Pause machten. Wir genossen den Blick auf die Hügel rundherum mit dem schönen Herbstwald und den grossen Weideflächen. Dann ging es einen steilen Hohlweg hinauf zum Biobauernhof Hochschlag, wo wir zu Mittag kräftig zulangten. Bauernbratl mit Knödel, frischer Schafkäse, alles vom Feinsten. Nach dem guten Mahl, schleppten wir unsere vollen Bäuche den Runzelberg hinauf, wobei wir bei den Eisenskulpturen von Sclavinia, die an die Slawenkriege bei uns erinnern sollen, eine kurze Pause einlegten, um einige Fotos zu machen. Dann ging es weiter, den zum Glück nicht allzu steilen Berg hinauf, bis wir das Kreuz am Runzelberg erreichten.
Die Aussicht auf die Berge rundherum war wegen des klaren Wetters einfach wunderschön. Danach ging es zur Kapleralmkapelle, der wir auch einen kleinen Besuch abstatteten. Von dort konnten wir das Almhaus der Kapleralm schon sehen und wir kehrten noch einmal ein, um auch einige süße Schmankerl zu verkosten.
Ich spendierte zum Einstand eine Runde Schnaps und dann ging es weiter zum Bauernhof Kraxenberg, wo wir noch einmal einen herrlichen Blick auf den Ötscher hatten, um dann das letzte Stück hinunter zur “Schranke” hinter uns zu bringen.
Ich war nach der gelungenen Tour sehr erleichtert, ich habe meinen Weg ohne Probleme gefunden, es hat die Gehzeit gepaßt, und es war ein Glück daß wir so schönes Wetter hatten und das allen Mitwanderern die Runde gut gefallen hat. So habe ich meine Premiere als Wanderführerin gut überstanden!
unterwegs zum Runzelberg…
bei der Kapleralmkapelle…
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